Herz über Kopf

20180317_074235.jpg

Entscheidungen.

Schwierig. Ganz ganz schwierig.

Naja, zumindest bei mir.
Wenn ich eine riesige Macke nennen soll, dann auf jeden Fall diese: Ich kann mich unglaublich schwer entscheiden!

Oder besser gesagt gibt es zwei Möglichkeiten:

A) Ich grüble ewig hin und her. Pro-Kontra-Listen. Stundenlange Recherchen. Pläne aufstellen. Übersichten erstellen. Etliche Meinungen einholen. Das ist gut. Aber das spricht dagegen. Und das muss ich auch noch in Betracht ziehen. Wenn man alles abwägt, dann…

Und dann doch nicht wissen, was ich tun soll.

ODER

B) Ich bin total begeistert von einer Sache! Das ist das Eine! Das und nichts anderes! Mein Leben ist toll, die Sache ist toll, ich bin toll! Unbedingt machen!

Tja. Und dann: „Je höher, desto Plumps.“ Ich lande so ordentlich auf der – wie sagt man so schön – Schnauze. War wohl doch nicht so super. Und jaaaa… jeder hat es mir gesagt. Aber trotzdem wollte ich es machen.

 

Zugegebenermaßen: keine der beiden Varianten ist unbedingt toll (wie immer: die goldene Mitte machts, nicht wahr?). Nur die zweite geht jedem so richtig auf die Nerven 😉
Denn meine Sprunghaftigkeit mag vielleicht mir nicht allzu viel ausmachen – im Gegenteil, ich finde es immer aufregend, spannend, will was Neues entdecken und dazulernen.

Aber mein Umfeld… Ja. Das hat zu leiden. Sehr. Denn wer hört sich meine Begeisterung an? Wer nickt zustimmend, unterstützt mich? Nur um dann kurze Zeit später mein Gejammer anzuhören? Bevor ich mich wieder in ein neues Projekt stürze und alle mit meiner Euphorie überschwemme?

Joa, ich würde mal sagen: emotional sein kann ich 😀

Das Erstaunliche ist, dass ich bei manchen Dingen ganz genau weiß, was ich will, was ich mag, was ich kann. Dass ich manche Dinge einfach durchziehe, egal was kommt. Und das sind immer die Sachen, die ich mit Leidenschaft mache.
Zum Beispiel das Bloggen hier. Etliche Bücher lesen. Zeichnen. Oder im Service in der Gastro arbeiten.

Auch wenn es da mal Rückschläge gibt oder es anstrengend ist – ich bin immer dabei geblieben. Ohne alles in Frage zu stellen, ohne Zweifel. Einfach weil es zu mir passt. Weil das ICH bin.

Und genau da spielt etwas ganz besonderes eine große Rolle: mein Herz!

Denn die Entscheidungen, die ich mit meinem Herzen getroffen habe, waren meist die richtigen, oder die, die mich zufrieden stellen konnten.

Hört auch ihr mal auf euer Herz, auf eure Intuition. Meist wisst ihr dann ganz genau, was ihr tun solltet – und ihr erspart euch verschwendete Lebenszeit durchs Grübeln oder die emotionale Achterbahn wie bei mir 😉

Advertisements

Okay, aber zuerst Kaffee

Coffee.PNG

Für manche Sachen muss man sich einfach aufraffen, stimmts?
Ich brauche zum Beispiel etliche Anläufe, um mich um Papierkram für die Uni zu kümmern oder zu saugen. Sonstiges Schreibarbeiten, Staub wischen o.ä. hingegen machen mir sogar Spaß 😀

Meine Devise: erstmal einen Kaffe und dann sind die Welt schon wieder anders aus – und vielleicht lässt sich dann auch mal die Motivation wieder blicken 😉

Dieses Handlettering hatte ich übrigens vor einigen Wochen bereits gemalt. Ich war zu der Zeit noch in Florenz und saß mal wieder in einem Café. Eigentlich sollte ich ein bisschen lernen, doch ich konnte mich einfach nicht dazu aufraffen. Also erstmal ein Cappuccino und dann weitersehen – hat geholfen 😀

 

Choose Life!

warrior.PNG

Nicht alles lässt sich in unserem Leben beeinflussen.  Sei es ein Schicksalsschlag. Oder eine Krankheit – sowohl rein physisch oder psychosomatisch.

Aber wir können entscheiden, wie wir damit umgehen!

Ob wir uns davon herunterziehen lassen. Uns in unseren Entscheidungen beeinträchtigen lassen…

Oder ob wir uns dazu entschließen, trotzdem zu leben – oder gerade deshalb!

Entscheide dich FÜR das Leben, egal was noch auf dich zukommt! Denn du hast nur dieses eine wunderbare – und mit jeder Herausforderung hast du die Möglichkeit, dazuzulernen und zu wachsen. ❤

Zeit für Kaffee!

20170722_091740

Was mit ab und zu mal einen Latte Macchiato mit ganz viel Zucker (damit überhaupt trinkbar) anfing (weil ich mich dann so erwachsen gefühlt habe :-D), ist mit den Jahren zu täglich mindestens (!) einen Cappuccino geworden 😉

Und spätestens seit meinem Baristakurs vor nun fast drei Jahren ist es sowieso um mich geschehen… Aber wie konnte ich auch wissen, wie spannend und umfangreich das Thema „Kaffee“ ist!! Einziges „Problem“, weil ich mich so intensiv damit beschäftige: ich bin verdammt wählerisch geworden 😀 Mit einfach irgendeinem Gebräu Hauptsache Kaffee ist definitiv nichts mehr – ich will guten Espresso oder Cappuccino und dann am besten auch noch von einem Barista ein hübsches Herz gegossen 😉

Aber irgendwann, iiiiirrrgendwann (wenn ich dann auch endlich mal genug Geld verdiene), leiste ich mir auch eine Siebträgermaschine und dann gehts los! Bis es soweit ist, muss eben mein Lieblingscafé herhalten (die müssen auch schon denken, dass ich kein anderes Zuhause habe 😀 )

In diesem Sinne: Zeit für Kaffee! Ich werde dann jetzt mal aufbrechen und mir einen Nachmittag im Café gönnen 😉

20170629_210352