Jeden Morgen ein neuer Tag

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„Man kann zwar kein neues Leben beginnen,
aber jeden Morgen einen neuen Tag.“

Natürlich kann man die Vergangenheit nicht einfach vergessen. Aber das muss ja auch gar nicht sein – immerhin können wir ja aus so vielem etwas Lernen (jedenfalls ist das der Plan :-D).

Dennoch muss uns die Vergangenheit nicht jeden Tag einholen und Schatten auf den Alltag werfen, egal was eventuell schlechtes passiert ist. Ich bin durchgehende Optimistin (ist euch vielleicht mittlerweile bereits aufgefallen :-D) und starte meist mit viel Energie und Freude in einen neuen Tag – und auch wenn ich am Abend davor nicht glücklich gewesen bin, irgendetwas passiert ist oder es einfach nicht mein Tag war, so versuche ich trotzdem mit neuen, positiven Gedanken den Morgen zu beginnen.

Denn wenn wir den neuen Tag durch den vorigen negativ beeinflussen lassen: wie soll es dann jemals besser werden? 😉

Wenn wir unseren Tagen, jeden einzelnen immer wieder aufs Neue, etwas Positives und Schönes verleihen, dann sammeln wir Stück für Stück schöne Momente an. Ich nenne so etwas ja gerne „Marmeladenglas-Momente“ – Momente, die mich so sehr bewegen und glücklich machen, dass ich sie am liebsten für immer in einem Marmeladenglas aufbewahren möchte. Ich habe mir sogar ein hübsches Glas zugelegt und schreibe immer wieder mal schöne Erlebnisse auf einen kleinen Zettel und lege diesen ins Glas. Wenn es mir dann mal nicht so gut geht, ziehe einen beliebigen Zettel heraus und lese mir die Erinnerung durch. Ein schönes Gefühl und meist geht es mir gleich viel besser 😉

Probiert es doch auch mal aus! 🙂

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Frühling – wieder aktiv werden

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Frühling (Theodor Fontane)

Nun ist er endlich kommen doch
in grünem Knospenschuh;
»Er kam, er kam ja immer noch«,
die Bäume nicken sich’s zu.

Sie konnten ihn all erwarten kaum,
nun treiben sie Schuss auf Schuss;
im Garten der alte Apfelbaum,
er sträubt sich, aber er muss.

Wohl zögert auch das alte Herz
und atmet noch nicht frei,
es bangt und sorgt: »Es ist erst März,
und März ist noch nicht Mai.«

O schüttle ab den schweren Traum
und die lange Winterruh’:
es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag’s auch du.

 

Dieses Frühlingsgedicht gefällt mir einfach richtig gut – und passt jetzt auch hervorragend für Ende April. Denn jetzt sollte ja wohl echt mal wirklich und dauerhaft der Frühling vor der Tür stehen (ohne kurze Wintereinbrüche versteht sich!!).

Ganz besonders mag ich den letzten Satz: „Herze, wag’s auch du“ – denn ich stimme Theodor Fontane damit vollkommen zu. Die Natur wagt es, sie wird wieder lebendig, wird aktiv. So sollten wirs doch jetzt auch tun, nicht wahr?

Ich habe so viele Ideen und Ziele für dieses Jahr, doch bisher habe ich davon nur einen Bruchteil umsetzen können. So eine Couch ist dann doch seeeehr einladend, wenn es draußen schneit oder regnet 😉

Aber jetzt geht’s los – ich werde so richtig aktiv!!

  • Zimmer ausmisten
  • Fahrrad auf Vordermann bringen
  • Fotos draußen machen
  • Ideen sammeln für meinen Blog; neue Projekte starten
  • usw.

Was steht bei euch an, habt ihr Pläne für die jetzt anstehende Zeit, wo wir meist um einiges produktiver sind? Ich bin gespannt davon zu hören! 🙂

Schau mal genauer hin

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Wie oft rennen wir durch unseren Alltag, fast blind vor all den Dingen, die uns umgehen?

Unser Fokus ständig auf die Zukunft gerichtet, auf die Berge von Aufgaben, die noch vor uns liegen. Oder wir stehen mit einem Fuß noch in der Vergangenheit, können von uns von ihr noch nicht so recht loslösen – und kommen gar nicht erst in der Gegenwart an.

Wagen wir mal ein Gedankenexperiment: Was wäre, wenn du heute – nur für einen Tag – dich vsowohl von der Zukunft etwas abwendest, als auch von der Vergangenheit etwas löst?

Was wäre, wenn du heute alles was du tust, auch mit deiner vollen Aufmerksamkeit machst? Beim Geschirrspülen das Wasser und seine Wärme wahrnimmst, beim Haare kämmen die Bürste auf der Haut spürst, beim Spazieren deine Füße bemerkst… Und vor allem: Deine Umgebung auch wirklich beachtest?

So entdeckst du Schönheit um dich herum, wie diese kleine Schwebefliege auf einer Rose auf meinem Foto oben. 🌹

Oder auch ein nettes Lächeln einer Person, die gerade an dir vorbeigeht.

Sei achtsam, im Moment, und genieße! 😍

Weg mit der Kälte!

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Vor ein paar Tagen war ich spazieren – noch bei Schnee und absoluter Kälte. Aber gute Laune hatte ich trotzdem – denn ich wusste schon da, dass das Wetter bald endlich mal besser werden sollte 😉

Noch jemand von der Fraktion „Schnee gerne – aber eigentlich nur an Weihnachten und danach ists auch schon wieder gut“ ?? 😀

Irgendwie hab ichs nicht so mit der Kälte. Liegt wohl daran, dass ich eine ziemliche Frostbeule bin. Will heißen: ein paar Minuten draußen bei Minusgraden und gefühlt jede Zelle meines Körpers meldet sich lautstark und versucht mich dazuzubewegen, ganz schnell wieder zurück auf die Couch zu gehen – eingewickelt in Kuscheldecke und versorgt mit Tee.

Kein Wunder, dass Winterspaziergänge bei mir dann doch eher selten sind. Wenn es sein muss, dass ich mein geliebtes Kissenlager verlasse, dann möglichst nur ganz kurz – und möglichst schnell wieder zu einem anderen warmen Ort. Es gibt doch nichts ungemütlicheres als ein kaltes Zimmer, oder?

Genau. Sehe ich auch so. Vielleicht sollte ich meiner Hochschule mal einen Brief (oder heutzutage vielleicht doch eher eine Mail) schreiben und meine Bedenken bezüglich der etwas zu niedrig angesetzten Raumtemperatur äußern. Das stellt nämlich eine akute Gefahr für den „viel-zu-kalt-für-Vorlesung-ich-bleib-daheim“-Infekt dar! 😉