Heidelbeer-Bananen-Kuchen

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Und schon ist es wieder passiert… Dunkle Stellen breiten sich aus, ein intensiver süßlicher Geruch zieht durch den Raum… Die Bananen sind überreif! 😀

Wenn ich mal wieder übermütig 4 oder 5 Bananen gekauft habe, obwohl ich alleine bin und nicht jeden Tag eine davon esse, dann passiert es leicht mal: die Bananen sind unglaublich reif. So sehr ich unreife Bananen hasse, so sehr hasse ich aber auch zu reife Bananen, die schon ganz weich und dunkel sind und pappsüß riechen.

Tadaaaa ich habe die Lösung für das Problem: ab in einen Kuchen 😀 Da schmeckt es nämlich nicht überreif, sondern einfach nur aromatisch süß und schon brauch tman sogar weniger Zucker, weil die Bananen davon genug selbst mitbringen 😉

Dazu dann noch ein paar Heidelbeeren und fertig ist ein leckeres Frühstück oder ein süßer Begleiter zum Kaffee am Nachmittag. Viel Spaß beim Ausprobieren 🙂

 

Zutaten: (für 1 Kastenform)

  • 4 reife Bananen
  • 200g griechischer Joghurt (oder Rahmjoghurt)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 320g Dinkelmehl (Type 630)
  • 120g zarte Haferflocken
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 150ml Milch
  • 2 Eier
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Chiasamen
  • 125g Heidelbeeren
  • 50g Mandelblättchen (optional für oben zum Verzieren)

 

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen und die Form fetten.
  2. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und dann mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verrühren.
  3. Zuletzt die Heidelbeeren unterheben.
  4. Den Teig in die Kastenform füllen und die Mandelblättchen oben drauf verteilen.
  5. Auf mittlerer Schiene ca. 1 – 1 1/2 Stunden backen (den Test mit einem Holzstäbchen machen – der Kuchen ist fertig, wenn nichts mehr daran kleben bleibt).
  6. Nach den ersten 30 Minuten der Backzeit am besten den Kuchen mit einer Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.
  7. Dann herausnehmen, etwas abkühlen lassen und aus der Form stürzen. Dann vollkommen abkühlen lassen und genießen. 🙂

Augen auf

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Der Weg ist das Ziel – schon oft gehört, nicht wahr? 😉

Manche hassen den Spruch, andere lieben ihn. Ich bin so zwiegespalten. Denn manchmal kann ich das nur absolut verneinen. Aber dann wiederum stimme ich vollkommen zu. Zum Beispiel beim Reisen… allein schon der Weg ist doch wunderschön und man kann so unglaublich beeindruckende, wunderbare Dinge entdecken!

Vielleicht liegt das auch daran, dass ich schon seit ich ganz klein bin immer mit meinen Eltern campen gegangen bin. Nichts da mit einem kurzen Flug ins Warme. Sondern laaaaange lange Autofahrten, bis wir aus Bayern endlich mal an der Ostsee waren 😉

Doch für meine Schwester und mich war das gar nicht weiter schlimm. Zwischen uns eine Ksite voller Süßigkeiten, Hörbuch läuft und ganz viele Decken und Kuscheltiere. Das war richtig gemütlich!

Und dann konnte ich einfach nach draußen schauen, den Blick schweifen lassen… erst wenn man ganz viel Zeit hat, sich meint zu langweilen, hat die Fantasie erst wirklich freien Lauf! Wer wird schon auf Knopfdruck kreativ, wenn der Zeitplan endlich mal eine kleine Lücke lässt? Nö. Fehlanzeige.

Aber wenn man die nächsten Stunden einfach so gar nichts zu tun hat, außer still zu sitzen und nach draußen zu schauen, kommen einem die besten Ideen.

Kaum waren wir dann angekommen, musste ich mein Notizbuch zücken und all meine Gedanken und Geschichten aufschreiben. Ich konnte stundenlang am Meer sitzen, einfach nur vor mich hinstarren und dann schreiben.

Ups, ich schweife etwas ab 😀 Kommen wir wieder zum Ursprungsthema – auch von meiner Zeichnung – zurück. Der Weg. Das Ziel.

Um noch einmal eine kleine Lebensweisheit loszuwerden: wenn ihr immer nur nach eurem Ziel strebt und dort hinarbeitet ohne mal nach rechts und links zu schauen, dann verpasst all das Schöne, das nebenher passiert. Und dann kommt ihr an eurem Ziel an. Mekrt, dass es eben doch nicht das Wahre ist, euch vollkommen erfüllt. Aber ihr habt jahrelang nichts anderes gemacht, nichts anderes wahrgenommen…
Also Augen auf und mal nach rechts und links schauen – es lohnt sich! 😉

Eine Reise beginnt…

Sofie drückt das kleine, rote Buch fest an ihre Brust. Der Wind weht ihr durch die braunen Haare, zerzaust ihre Frisur.

Du kannst das, na los.

Sie atmet tief durch und betrifft das kleine Café. Ein Schwall warmer Luft strömt ihr entgegen und angeregtes Stimmengewirr dringt zu ihr durch. Sie blickt sich um. Der Raum ist von warmen Licht erfüllt, das Holz der Einrichtung wirkt warm und einladend. Leichte Jazz-Musik läuft im Hintergrund und begleitet die Gespräche oder Träumereien der Gäste. Hier ein Pärchen, dass sich verliebt in die Augen schaut. Dort zwei Freundinnen, die gemeinsam Fotos auf einem Handy anschauen. Ein Ehepaar, das einfach nur schweigend nebeneinander sitzt und die Ruhe genießt. Eine Frau, die in ihr Buch vertieft ist.

Sofie fühlt sich gleich etwas wohler und atmet mit geschlossenen Augen den Duft nach frischen Kaffee und Kuchen ein. Zuhause. So fühlt es sich jedes Mal an. Wie oft hat sie schon hier gesessen, war eine der Gäste, die ihre Nachmittage im „Café de la rose“ verbracht haben. Zum Lesen, zum Schreiben, zum Genießen oder einfach nur zum Träumen.

Doch dieses Mal ist es anders. Dieses mal muss sie etwas dringendes erledigen. Sofie spürt mit jeder Faser ihres Körpers die Anspannung und Aufregung. Sie hatte sich bereits alles genau überlegt, ist jeden einzelnen Satz mehrmals durchgegangen. Jetzt aber, wo sie in diesem lebhaften Raum steht, ist jegliche Vorbereitung wie ein fast vergessener Traum. Nur schemenhafte Erinnerungen, doch der wahre Kern lässt sich nicht mehr fassen.

Sie blickt umher und versucht sich zu erinnern. Doch sie weiß nur noch, dass es diese eine Aufgabe gibt. Diese eine Sache, die sie erledigen muss. Wie, ist völlig egal. Nur kann sie keinen Moment länger warten. Viel zu lange schon hat Sofie gewartet. Tage, Wochen, Monate…

Sie holt tief Luft und setzt zum Reden an.

[…]

Tomatenreis mit Spiegelei

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Günstig, einfach und lecker – typisch für Studenten eben 😉

Wenn ich Lust habe auf etwas Warmes, das aber schnell geht und nicht allzu viele Zutaten benötigt, experimentiere ich immer wieder gerne herum. Diesmal ist dabei ein total leckerer Tomatenreis herausgekommen. Dazu ein Spiegelei und fertiiissch 😉

Und weil die Menge gut für mehrere Personen ausreicht, bleibt auf jeden Fall etwas für den nächsten Tag oder den zweiten Hunger am Abend 😀

Zutaten (für 2 Hungrige oder 4 „normale“)

  • 350g Basmatireis
  • 1 Dose passierte Tomaten
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Paprika (ich habe orange genommen)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Gemüsebrühepulver
  • Pfeffer
  • zum Würzen optional noch Maggi
  • pro Person 1-2 Eier
  • Öl zum Braten

 

Zubereitung:

  1. Den Reis nach Packungsanweisung in kochendem Salzwasser zubereiten.
  2. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in halbe Ringe schneiden. Den Knoblauch fein hacken.
  3. Öl in einem Top erhitzen und die Zwiebeln mit dem Knoblauch darin andünsten.
  4. Die Paprika hinzugeben und mitbraten. Das Tomatenmark unterrühren.
  5. Den gekochten Reis hinzugeben und etwas mitbraten.
  6. Dann mit den passierten Tomaten „ablöschen“ und mit Gemüsebrühe, Pfeffer und evtl. Maggi würzen.
  7. In einer Pfanne Öl erhitzen und die entsprechende Anzahl Spiegeleier braten, mit Salz und Pfeffer würzen.
  8. Die Spiegeleier zum Tomatenreis servieren. Guten Hunger 🙂

 

Nicht irgendwann – mach es jetzt!

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Hach ja, sind wir nicht irgendwie alle mal von akuter „Aufschieberitis“ betroffen?

Ich habe manchmal Aufgaben auf meiner Liste, die dort ein tristes Dasein fristen und von Tag zu Tag verschoben werden. Die armen, langsam sollte ich mich wirklich mal um sie kümmern 😀

Aber nein im ernst, es gibt es einfach mal Dinge, die schieben wir immer wieder auf. Aber wieso?

Weil sie so schwer sind? Vielleicht.
Weil wir sie nicht so richtig mögen? Kann gut sein.
Weil wir uns schlichtweg nicht aufraffen können? Schon eher!

Denn ich glaube sehr, dass wenn wir erstmal endlich damit angefangen haben, dann ist das ganze schon nicht mehr ganz so schlimm 😉
Ich habe da so einen kleinen Tipp, um sich selbst ein bisschen zu überlisten. Ich stelle mir einen Timer auf z.B. 15 oder 20 Minuten. Und dann sage ich mir: Ich fange jetzt mit der Aufgabe an. Und wenn der Timer klingelt, dann mache ich etwas anderes. Dazu gebe ich mir dann aber auch wirklich die volle Erlaubnis.

So fällt es leicht, anzufangen – und dann bliebt man meist doch dabei, als nach 20 Minuten schon wieder aufzuhören 😀

Vielleicht hilft es euch ja! Dazu passend der Spruch, den ich für euch gezeichnet habe – so als zusätzliche Motivation 😉