[Rezension] Draußen – Zurück zur Natur und zu dir selbst

„Dies ist kein Buch über Therapie unter freiem Himmel, sondern darüber, wie man die Natur und die eigene Beziehung zu ihr therapeutisch nutzen kann.“

Ruth Allen in „Draussen“

Dieser Satz, der direkt in der Einleitung auftaucht, hat mich aufhorchen lassen. Die Beziehung zur Natur ist vielen Menschen mittlerweile abhanden gekommen. Absolut verständlich, wenn man eher in einer Stadt lebt, oder die meiste Zeit des Lebens in einem Büro verbringt. Doch welche Kräfte in der Natur stecken und wie sie auch in uns mobilisiert werden können, ist ein Thema, das mich spätestens seit dem Thema Waldbaden sehr fasziniert. Auch ich merke immer wieder, wie viel Kraft mir ein Spaziergang im Grünen doch geben kann.

„Draußen – Zurück zur Natur und zu dir selbst“ greift genau das und noch so viel mehr auf, was es fast zu einem Standardwerk rund um das Thema Verbundenheit von einem selbst mit der Natur macht. Es regt an, das eigene Verhältnis zur Natur zu überdenken und beim Lesen kribbelte es bereits in meinen Händen, in die Natur zu gehen und alles zu testen, was im Buch geschrieben steht.

Titel: Draußen – Zurück zur Natur und zu dir selbst

Autorin: Ruth Allen

Verlag: Knesebeck

Preis: 25,00 € (Flexicover inkl. zahlreichen Fotos)

ISBN: 978-3-95728-517-1

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Ruth Allen hat einen sehr bildhaften, fast schon poetischen Schreibstil, der dieses Sachbuch zu etwas ganz Besonderem macht. Es hat mich von Anfang an gefesselt und vor allem sehr berührt. Sie erzählt erst von ihrer eigenen Geschichte, wie sie den Halt im Leben verloren hat und durch die Natur wieder zu ihrer Ausgeglichenheit und ihrer Erdung zurückgefunden hat. Zusätzlich zu den schönen Texten, kommen noch die traumhaften Bilder. Ich habe immer wieder aufs Neue beim Aufschlagen des Buches tief durchgeatmet. Die Fotos der Natur laden zum Entspannen und Träumen ein und vermitteln genau den Eindruck, den auch der Text erreichen will: Dass die Natur ein großes Wunder ist.

Das Buch thematisiert das Thema Erdung, was ich bisher nur vom Yoga kannte. Ein schönes Prinzip, denn man fühlt sich verbundener mit der Erde und standfester im Leben. Doch es geht es auch um Bewegung, um die Stille, die in der Natur eine ganz andere ist, als in der Stadt. Um das Alleinsein, das für viele Menschen in dieser schnelllebigen und belebten Welt oft eine Herausforderung darstellt. Und um die Wildheit der Natur, wie sie in Städten gar nicht mehr vorkommt. Es gibt noch zahlreiche weitere Themen, die alle interessant geschrieben sind und zum Nachdenken anregen.

Am liebsten würde ich jedem, der nicht auf dem Land wohnt und ohnehin schon viel draußen unterwegs ist, dieses Buch zum Lesen geben. Es ist ein Augenöffner, auf eine sehr sanfte und wunderschöne Art.

Verfasst von

Komm mit in meine kleine, bunte Welt! Ich lass dich an meinen Gedanken über das Leben teilhaben und stelle dir meine neuesten Bücher vor. Viel Spaß auf #LyrebirdBlog :-)

2 Kommentare zu „[Rezension] Draußen – Zurück zur Natur und zu dir selbst

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