[Rezension] Bretonischer Zitronenzauber

Titelbild Rezension Bretonischer Zitronenzauber

In manchen Familien ist der Stammbaum sehr deutlich und eigentlich jedem Familienmitglied klar. Doch es gibt auch andere, die voller Geheimnisse sind. Mona aus „Betronischer Zitronenzauber“ stammt aus so einer Familie.

Titel: Bretonischer Zitronenzauber

Autorin: Hannah Luis

Verlag: Heyne

Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

ISBN: 978-3-453-42482-1

Erschienen: 13.04.2021

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Als Monas Oma Fine gestorben ist, bleibt ihr nur noch ihre Mutter. Beim Ausmisten von Fines Dachboden stößt Mona dann jedoch auf Erinnerung von ihrer Urgroßmutter Helene und damit auf große Fragezeichen. Was hat es mit dem Rezept der „Cehes Zitronentarte“ auf sich und was ist damals in der Bretagne passiert, als ihre Urgroßmutter Helene mit einem Kind zurückkam und kein Wort über den Vater verloren hat? Mona sieht ein großes Rätsel vor ihr und hofft auf eine Spur zu ihrem Urgroßvater, den sie nie kennengelernt hat.

Ihre Reise führt sie einen kleinen Ort in der Bretagne, wo sie kurzerhand einen mürrischen Reisebegleiter bekommt. Doch mit der Zeit beginnt seine Mauer zu bröckeln und sie lernt nicht nur die malerische Landschaft der Bretagne besser kennen, sondern auch ihn und seine weichen Seiten…

Dieser Roman macht Lust auf Urlaub in der Bretagne. Die Landschaft wird so treffend und zauberhaft beschrieben, dass ich zu jeder Zeit im Buch die Orte in den schillerndsten Farben vor meinem inneren Auge gesehen habe. Die Liebesgeschichte, die sich im Buch zaghaft entwickelt, ist zwar abzusehen, aber die Recherche nach den Familiengeheimnissen sorgen für genug Spannung. Alle Personen, die ich im Laufe des Buches kennenlernen durfte, sind mir sofort ans Herz gewachsen und gerade Mona, der kleine Sonnenschein, ist mir direkt sympathisch gewesen. Ihr innere Zerrissenheit ist immer nachvollziehbar und macht sie noch nahbarer.

Oma Fina hätte ich so gerne persönlich kennengelernt, denn ihre Einstellung zum Leben ist bemerkenswert. Die Ratschläge, die Mona im Laufe ihrer Reise immer wieder einfallen, musste ich mir sogar notieren, so wertvoll und wahr waren sie doch immer.

Dieser Roman hat einfach Spaß gemacht, hat mich mitfiebern und glucksen lassen und hat mich vor allem mit einem großen Gefühl zurückgelassen: der Sehnsucht nach einer spontanen Reise voller Abenteuer, am besten in der Bretagne!

P.S. Rezepte zur geheimnisumwobenden Zitronentarte und auch anderen bretonischen Leckereien gibt es im Buch auch noch.

Verfasst von

Komm mit in meine kleine, bunte Welt! Ich lass dich an meinen Gedanken über das Leben teilhaben und stelle dir meine neuesten Bücher vor. Viel Spaß auf #LyrebirdBlog :-)

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