[Rezension] Das Leuchten der Inselblumen

Eine kleine Anekdote aus dem Leben einer Vielleserin: Ich schlage das Buch „Das Leuchten der Inselblumen“ mit Vorfreude auf und erwarte eine schöne Nordsee-Geschichte, die mich zumindest im Kopf reisen lässt. Ich beginne also zu lesen von Anna auf ihrer Nordsee-Insel, von ihrem Blumenladen und von Roos, die leider verstorben ist. Dann kam ich ins Stutzen. Moment, irgendwie kommt mir das bekannt vor. Spätestens als dann ihr Dackel auch noch auftaucht, war mir klar: Darüber habe ich schon einmal gelesen!

Ein Blick hinten ins Buch bestätigt meinen Verdacht: Es gibt tatsächlich einen ersten Teil und zwar „Der Sommer der Inselblumen“! Aber alle, die an dieser Stelle schon aufhören wollen, die Rezensionen zu lesen, möchte ich beruhigen: „Das Leuchten der Inselblumen“ schließt zwar an Teil 1 an, lässt sich aber auch gut lesen, ohne dass man den ersten Teil kennt. Es wird gekonnt in die Geschichte eingeflochten, was bereits passiert ist, wer wer ist und wie das vorige Buch geendet hat.

Weil der erste Band aber auch so schön war, empfehle ich trotzdem ihn zu lesen 😉

Titel: Das Leuchten der Inselblumen

Autorin: Mina Gold

Verlag: Penguin (klick)

Preis: 10,00€ (Taschenbuch)

ISBN: 978-3-328-10471-1

Jedenfalls geht es, wie bereits erwähnt, um Anna, die auf der Nordseeinsel Texel ein neues Zuhause gefunden hat. Sie ist mittlerweile mit Ole zusammen, einem Tierarzt, der leidenschaftlich gerne surft. Perfekt wird das Trio durch Annas Dackel, der etwas zu viel auf den Hüften hat.

Anna kämpft aktuell mit ihrem Blumencafé. Seit ihre gute, alte Freundin Roos gestorben ist und der wunderbare Kuchen fehlt, läuft das Geschäft nicht mehr rund. Hinzu kommt die Gerüchteküche, was Anna mit Roos‘ Tod zu tun hat. Doch dann erfährt sie von einer unerwarteten Erbschaft und schöpft neue Hoffnung. Soll das Café vielleicht doch wieder an Fahrt aufnehmen?

Es ist eine wirklich süße, spannende, rührende, lustige Geschichte. Ich habe sie verschlungen, alle Personen ins Herz geschlossen und mitgefiebert. Denn es passiert einiges in diesem Buch! Umso schockierter war ich dann, als das Buch – für mich plötzlich – endete. Dass der nächste Teil erst 2023 erscheint ist ganz frustrierend. Wahrscheinlich habe ich bis dahin wieder vergessen, dass ich die ersten beiden gelesen habe 😉

Jedenfalls ist der Schreibsteil einfach angenehm. Ich konnte vollkommen in der Geschichte versinken, die Sprache war bildhaft, ohne dass sie zu überladen wirkte. Die Personen sind alle wirklich vielschichtig und nicht nur oberflächlich dargestellt. Auch darf man einiges über Menschen und ihre Beweggründe lernen, finde ich. Ganz besonders schön ist jedoch die Liebe zwischen Anna und Ole, die vielen Proben standhalten muss.

Ich kann dieses Buch also wirklich nur wärmstens empfehlen. Es ist gerade jetzt, zu Pandemie-Zeiten, der perfekte Ausflug ans Meer mit viel Herz und freundschaftlicher Wärme.

Verfasst von

Komm mit in meine kleine, bunte Welt! Ich lass dich an meinen Gedanken über das Leben teilhaben und stelle dir meine neuesten Bücher vor. Viel Spaß auf #LyrebirdBlog :-)

7 Kommentare zu „[Rezension] Das Leuchten der Inselblumen

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