November Blues. Wie man aus dem Tief wieder herauskommt

Es ist nass draußen, der Himmel wolkenverhangen. Alles wirkt, als wäre es in graue Farbe getunkt. Der Schritt morgens, raus aus dem warmen, kuscheligen Bett, scheint jeden Tag aufs Neue nicht machbar. Herzlich Willkommen: November Blues!

Der November ist meist eine triste Jahreszeit. Gelegentlich haben wir Glück und der Herbst zeigt sich von seiner schönen Seite. Aber sind wir mal ehrlich: im November regnet es gefühlt ständig. Vielleicht hängt diesem Monat jedoch auch nur ein stures Klischee nach. Egal, was es ist – da ist etwas. Diese Trägheit, diese ständige Müdigkeit, der Wunsch nur noch drinnen zu sein…

Keine Sorge, ihr seid damit nicht allein. Im Sommer lockt das schöne Wetter ständig nach draußen und nur wenn es zu heiß wird, verziehen wir uns nach drinnen. Doch im November muss schon viel passieren, dass wir freiwillig in den Regen hinausgehen. Auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel – ich selber gehe z.B. doch auch mal gerne raus, einfach nur, weil die frische Luft gut tut, egal, ob es regnet oder nicht. Dennoch muss auch ich gestehen: ich fühle mich träge. Meine Lethargie lähmt regelrecht meine Beine und Arme. Das Phänomen November Blues ist wirklich vorhanden. Die andere Jahreszeit, das andere Licht drückt auf unsere Stimmung. Es ist kälter draußen, der Regen ungemütlich. Dagegen wirkt die Wohnung plötzlich wie der Schatz auf Erden. Kein Wunder also, dass wir gerne Zeit drinnen verbringen. Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden, solange man dann doch irgendwann mal noch vor die Haustüre kommt. Doch meistens ist die Zeit im trauten Heim gar nicht nur schön, sondern ein notwendiges Übel, weil das Wetter draußen ja so doof ist. Genug Selbstmitleid und Herumquängeln! Wir machen uns nun auch den November schön.

Hier sind meine Tipps, wie ihr aus dem November Blues wieder herauskommt:

Tipps gegen den Blues

  • Aufmunternde Musik. Musik hilft mir immer. Morgens muntere Musik und schon bin ich wacher als zuvor. Abends entspannte Musik und ich komme wunderbar herunter. Also machen wir uns das zunutze, vorausgesetzt natürlich, dass Musik auch bei dir so eine starke Wirkung hat. Probiere es einfach mal aus! Du merkst, dass du gerade gar nicht in die Gänge kommst? Ich empfehle dir zum Beispiel die Playlist „Mood Booster“ von Spotify (keine Werbung, nur Nennung) oder andere Playlists, die du dir selbst zusammenstellst. Musik aufdrehen und schon kommt Schwung in den Tag!

  • Kerzen mit Orangenduft. Zitrusdüfte können anregend sein. Orange, Zitrone, was auch immer – der frische Duft weckt die Lebensgeister. Ich persönlich liebe Vanille, doch dieser Duft entspannt mich nur noch mehr. Also her mit etwas Frischem. Welcher Duft weckt dich auf?

  • Aufheiternde Bücher / Filme. Einfach mal herzhaft lachen – was gibt es schöneres, wenn man eigentlich schlecht gelaunt? Schau dir eine Komödie an, oder lies ein witziges Buch. Das hebt deine Stimmung in Nullkommanichts und schon hast du mehr Energie für den restlichen Tag.

  • Freunde und Familie anrufen. Manchmal reicht es einfach nur, sich bei den Liebsten zu melden und die Lethargie verschwindet. Ein paar nette Worte, ein paar schöne Geschichten und siehe da: Du kannst garantiert besser aufstehen und deinen Tag nutzen.

  • Mal rausgehen in ein Café. Mir hilft es enorm, Arbeitsphasen in ein Café zu verlegen. Dafür muss ich ins Bad, ich komme wenigstens kurz nach draußen und ich sehe andere Menschen. Das muntert mich gerade an tristen Wochenenden schnell auf. Vielleich ist das ja auch was für dich? Ein leckerer Cappuccino, oder eine heiße Schokolade und dazu ein Buch oder der Laptop mit Arbeit?

  • Spazieren mit Schirm und Gummistiefel. Nur weil es regnet, heißt es nicht, dass man nicht auch ein bisschen spazieren gehen kann. Ja, ich weiß, der Regen lockt nicht unbedingt so wie die strahlende Sonne. Aber: frische Luft tut gut und der Körper kommt wieder in Schwung. Also einfach Gummistiefel an, Regenschirm dazu und dann kann einem der Regen nichts mehr anhaben.

  • Ingwertee/-wasser trinken. Ingwer heizt richtig schön ein. Mir wird immer so warm, dass ich mich erst einmal aus meinen ganzen Pulli- und Deckenschichten schälen muss. Gut so! Dann ist es nämlich schon nicht mehr ganz so kuschelig. Wenn du Ingwertee trinkst, dann fährt dein Kreislauf. Ob das am Ingwer liegt, oder einfach nur am Tee, sei dahingestellt – ich biete hier keine umfassenden Studien, sondern nur Selbstversuche 😉 – aber es lohnt sich definitiv, das mal auszuprobieren.

  • Nachsicht mit sich selbst. Zum Schluss bleibt mir jedoch nur zu sagen: Wir sind Menschen. Wir sind keine Maschinen, die zu jeder Tag- und Nachtzeit perfekt funktionieren und immer die gleiche Leistung abrufen. Das Wetter hat einen Einfluss auf unsere Stimmung, die Jahreszeit ebenfalls. Manchmal tut es auch einfach gut, dies zu akzeptieren. Dann ist der November eben etwas ruhiger und man selbst etwas knatschiger als sonst. Solange man sich selbst noch ausstehen kann, ist ja alles gut 😉

Nein im Ernst: Seid nicht so hart zu euch selbst, gönnt euch etwas Gutes, probiert aus, ob ihr eure Stimmung mit meinen oder anderen Tipps heben könnt. Wenn es aber nicht funktioniert, dann ist das einfach so. Dann genießt einfach mal, nur herumzuhängen.

Habt ihr Tipps gegen den November Blues?

Verfasst von

Komm mit in meine kleine, bunte Welt! Ich lass dich an meinen Gedanken über das Leben teilhaben und stelle dir meine neuesten Bücher vor. Viel Spaß auf #LyrebirdBlog :-)

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