Bergluft. Wieso Wandern so gut tut

Die Luft kühlt langsam ab, die Hitze weicht endlich von uns. Die Zeit des Wanderns beginnt! Nicht jeder mag es, doch es kann so unglaublich guttun. Gerade in den Bergen. Man muss nicht einmal Bergsteigen und sich Zentimeter für Zentimeter den Berg hinaufquälen. Es reicht bereits aus, sich im Umfeld der Berge aufzuhalten und dort gemütlich zu wandern, um von der herrlichen Luft zu profitieren.

Was an der Bergluft so besonders ist

Gerade wenn du sonst eher in einem urbanen Umfeld lebst, wird dein Körper (und insbesondere deine Lunge) mit Schadstoffen konfrontiert. Kohlenmonoxid oder Feinstaub befindet sich in der Luft. In den Bergen gibt es, je höher man hinaufsteigt auch immer weniger Schadstoffe. Auch von Pollen wirst du in den Bergen meist verschont. Da bereits die Wanderstrecken, die keine Bergsteig-Kenntnisse erfordern und auch für den normal aktiven Menschen passen, meist sehr hoch liegen, tut auch dort die Luft einfach gut. Mal durchatmen, neue Energie tanken.

Wenn du etwas höher unterwegs bist, wirst du zudem mit einer einmaligen Aussicht belohnt!

Wieso Wandern so guttut

Sich in den Bergen aufzuhalten ist also allein schon wegen der Luft eine sehr gute Idee. Doch Wandern ergänzt das Erlebnis um einen weiteren gesundheitlichen sehr positiven Effekt. Das Wandern ist ein sehr sanftes Herz-Kreislauf-Training und hat auf viele sogar eine fast schon meditative Wirkung. Das beständige Schreiten ist manchmal etwas zügiger, als das normale Spazieren gehen, aber noch lange nicht so schnell wie Walken oder Joggen. Bei letzteren Sportarten sollte man sich auf die Bewegungsabläufe konzentrieren, bei Wandern reicht es hingegen einfach nur zu gehen. Vor sich hin stapfen. Die Gedanken treiben lassen. Einfach nur sein. Eins sein mit der Natur. Nur man selbst und der Rucksack.

Ich persönliche liebe es auch, mitten auf einer Wiese ein kleines Picknick zu machen und dabei auf das Tal herunterzusehen, oder einfach nur in die Ferne zu blicken. Ich suche beim Wandern gar nicht das körperliche Verausgaben, sondern die innere Ruhe. Die Zeit ohne Handy und die Zeit nur mit sich selbst und dem aktuellen Wetter, der aktuellen Jahreszeit.

Im Sommer kann es schnell zu heiß werden für längere Wandertouren. Doch der Herbst ist ideal. Und der Herbst steht vor der Tür – es wird also Zeit zum Wandern! Probiere es doch auch mal aus und genieße diese Zeit! Bei dir in der Umgebung muss es nicht einmal Berge geben. Bereits Hügel können ausreichen, um einfach mal Abstand zu allem „da unten“ zu bekommen. Und schöne Wanderrouten gibt es bestimmt. Trau dich ruhig mal etwas nach draußen, aus der Stadt zu fahren – oder, wenn du bereits ländlich lebst, neue Ecken in deiner Heimat zu entdecken.

Wald, Wandern, Waldweg, Wanderweg, Weg

Verfasst von

Komm mit in meine kleine, bunte Welt! Ich lass dich an meinen Gedanken über das Leben teilhaben und stelle dir meine neuesten Bücher vor. Viel Spaß auf #LyrebirdBlog :-)

2 Kommentare zu „Bergluft. Wieso Wandern so gut tut

  1. Wandern – herzlichen Dank für den anregenden Blog. Für mich ist es jedesmal ein bisschen Urlaub vom Alltag. Wandern oder einfach nur in der Natur sein, bei jedem Wetter und wenn ich es schaffe, auf all das zu achten was mich umgibt. Auch einmal, wenn der Gärtner nicht hinsieht, durch einen zusammengerchten Laubhaufen rennen. Da kommt so richtig kindliche Freude auf. Alleine, den Gedanken nachhängen oder zu zweit, um wirklich wichtige Themen zu besprechen. Spaziergänge oder Wanderungen eignen sich perfekt um wieder Energie aufzutanken

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