[Rezension] Der Sommer der Inselblumen

Es ist Sommer. Zumindest vom Monat her. Aktuell sitze ich bei Regen in meiner Wohnung und kuschle mich ein. Was da Pflicht? Ein gutes Buch, das zumindest im Kopf den Sommer aufkommen lässt. „Der Sommer der Inselblumen“ ist solch ein Roman. Gut 600 Seiten Inselfeeling warten auf den Leser – aber keine Sorge. Ich dachte auch erst „Puh, was da wohl auf mich zukommt?“, aber ich habe die 600 Seiten verschlungen. Sie sind mir nicht einmal aufgefallen, oder noch besser: wäre das Buch kürzer gewesen, wäre ich maßlos enttäuscht gewesen 😉 Da es sich um eine Reihe handelt, gleich vorab: das Ende ist natürlich offen. Ein Klassiker bei Reihen und auch genau richtig so. Ich kann es jedenfalls nicht abwarten, bis es weitergeht.

Titel: Der Sommer der Inselblumen

Autorin: Mina Gold

Verlag: Penguin

Preis: 10,00€ (Taschenbuch)

ISBN: 978-3-328-10470-4

In dem Buch geht es um Anna, die einfach nur weg will aus ihren jetzigen Leben. Ihr Freund hat sie mit ihrer besten Freundin betrogen und auch sonst hält sie einfach nichts mehr in Hamburg. Kurzerhand flieht sie regelrecht mit ihrem Zwergdackel Prince Harry auf die Nordseeinsel Texel. Hier hat sie bereits ihre Kindheit verbracht. Doch es beschatten negative Erinnerungen die Insel. Ihre Großeltern sind verstorben, das Haus verlassen. Und auch ihre Schwester ist damals auf der Insel ums Leben gekommen.

Dennoch wagt sie einen Neuanfang und eröffnet einen Blumenladen. Durch mehrere glückliche Umstände findet sie auch neue, sehr gute Freunde. Doch es bleibt nicht lange bei dem beschaulichen Inselleben. Erst boykottieren die Insulaner ihren Laden, dann passieren unheimliche Dinge in ihrem Zuhause…

Der Roman von Mina Gold ist ein Liebes-, Sommer- und fast schon Kriminalroman zugleich. Natürlich kommt es nicht an einen reinen Krimi heran, doch das ist auch gar nicht die Absicht. Dennoch ist es schön, wie vielschichtig dieser Roman doch geworden ist. Eben nicht nur eine vorhersehbare Liebesgeschichte, sondern wahre Emotionen wie Trauer, Angst, Wut und Verzweiflung. Anna ist eine Person, die man sofort ins Herz schließt. Sie wirkt „normal“, nicht perfekt. Sie hat ihre Probleme und ihre Macken. Und genau deshalb habe ich ihre Geschichte so gerne gelesen.

Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil!

Verfasst von

Komm mit in meine kleine, bunte Welt! Ich lass dich an meinen Gedanken über das Leben teilhaben und stelle dir meine neuesten Bücher vor. Viel Spaß auf #LyrebirdBlog :-)

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