[Rezension] Die oxford Morde

Der junge argentinische Mathematik-Doktorand findet eines Abends die Leiche seiner Vermieterin. Doch es bleibt nicht bei diesem einzigen Mord. Nur das Lösen eines Rätsels kann helfen, die nächsten Morde zu verhindern. In diesem Krimi und zugleich Universitätsroman, entspinnt sich eine spannende Geschichte, die nicht „nur“ ein Krimi, sondern auch ein großes Rätsel ist.

Titel: Die Oxford Morde

Autor: Guillermo Martínez

Verlag: Lübbe

Preis: 14,00€ (Paperback)

ISBN: 978-3-8479-0047-4

Nachdem ich „Der Fall Alice im Wunderland“ gelesen hatte und ganz begeistert war von der Verknpüfung eines Krimis mit geschichtlichen Aspekten und Rätseln, war ich umso mehr gespannt auf „Die Oxford Morde“. Auch dieses Buch spielt in der Universitätsstadt Oxford (wie man sich beim Titel wohl bereits denken konnte ;-)). Für mich hatten Oxford und Cambridge schon immer eine Faszination ausgeübt, weil diese Orte so verwunschen aussehen und die Universitäten voller Geschichte sind. Wenn es rätselhafte Geschehen gibt, dann hier, dachte ich immer. So hat mir auch in diesem Roman gut gefallen, dass Oxford eine Rolle spielt.

Guillermo Martínez selbst hat Mathematik und Logik studiert, deshalb scheint dieses Buch zu einem gewissen Teil eine Autobiographie zu sein. Spannend, denn so verwischt die Grenze zwischen Realität und Fiktion. Immer wieder habe ich mich dabei ertappt, wie ich mir die Frage gestellt habe: War das wirklich so? Hat er das so erlebt? Kurz: Martínez erschafft eine realistische und zugleich rätselhafte Geschichte. Anfangs war ich noch etwas abgeschreckt. Mathe war zwar nie mein Lieblingsfach, aber ich war gut darin. Nur die Welt der Logik und Theoreme war noch nie meins. Ich hatte Sorge, dass mir dies einen Strich durch die Rechnung macht und ich schlichtweg keine Freude an dem Buch haben würde. Zum Glück habe ich mich hier getäuscht.

Natürlich konnte ich nicht jedem Logik-Schritt folgen, was ich persönlich auch schade fand (gerne hätte ich mitgerätselt und wäre selber auf die Lösung gekommen), aber es war dennoch spannend. Der Kriminalroman ist kurzweilig, überrascht einen immer wieder aufs Neue und lässt einem atemlos zurück. Mir hat es sehr gut gefallen!

Verfasst von

Komm mit in meine kleine, bunte Welt! Ich lass dich an meinen Gedanken über das Leben teilhaben und stelle dir meine neuesten Bücher vor. Viel Spaß auf #LyrebirdBlog :-)

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