Katzen. Was wir von ihnen lernen können

Haustiere können etwas ganz Wunderbares sein. Sie hören zu, lassen meist Kuscheleinheiten zu und mit der Zeit gehören sie einfach zur Familie. Die häufigsten Haustiere sind Hund und Katzen. Und genau um Letzteres soll es heute gehen. Dann man kann nicht nur mit ihnen kuscheln, sondern so einiges von den kleinen Felltieren lernen.

Wie sind Katzen?

Katzen sind meist nur in jungen Jahren aufbrausend, klettern Gardinen hoch und fangen alles, das sich bewegt – inklusive Zehen und Fingern. Doch mit der Zeit werden sie etwas ruhiger, je nach Katzenrasse mal mehr, mal weniger. Doch grundlegend sind Katzen eher entspannte Wesen, die einfach ihr Ding machen. Während ein Hund auf Bespaßung wartet und vor Freude schon mal überaktiv werden kann (was ich auch liebe, muss ich gestehen – immer wieder süß, mit so einer Freude begrüßt zu werden ;-), ist die Katze gemächlich. Herrchen oder Frauchen ist da? Schön. Wenn nicht? Auch kein Problem. Wenn sie nicht gerade draußen herumstreift, dann schläft sie viel – bis zu 16 Stunden am Tag!

Klingt also nach einem ausgeglichenen, unabhängigen Wesen. Was uns das jetzt bringt?

Was wir von Katzen lernen können

Wir können uns so einiges von unseren Katzen abschauen:

  • Einfach mal entspannen. Sei es mit der Katze auf dem Schoß, oder nebenan auf einem Kratzbaum o.ä.: Wenn die Katze schläft, kommt man auch leichter selber zur Ruhe. Es ist sogar nachgewiesen, dass das Streicheln einer Katze und das Schnurren den Menschen nachhaltig entspannen kann – teils besser als ein Spaziergang oder ein gutes Buch!
  • Das eigene Ding machen. Viel zu oft machen sich viele Menschen von der Meinung anderer abhängig. Was könnten sie bloß dazu sagen? Katzen denken so nicht. Sie gehen, wenn sie keine Lust mehr auf Streicheln haben und stehen für ihre Bedürfnisse ein, wenn sie Aufmerksamkeit wollen. Ein Punkt, den wir uns auf jeden Fall für unseren Alltag abschauen können. Einfach mal Nein sagen, wenn wir etwas eigentlich gar nicht tun wollen, oder auch klar formulieren, was wir denn wollen.
  • Draußen sein. Katzen sind gerne draußen – bei schönem Wetter versteht sich 😉 Die kleinen Prinzessinnen und Prinzen liegen gerne in der Erde, in der Sonne, wälzen sich auf dem Boden. Keine Sorge, ich sage jetzt nicht, dass auch ihr euch in die Erde legen solltet. Aber einfach mal draußen sein kann so gut tun! Und das sogar, wenn keine bestimmte Absicht besteht. Also nehmt euch mal Zeit, einfach auf eurem Balkon, eurer Terasse oder in einem Park auf einer Bank zu sitzen und die Natur zu genießen. Schließt eure Augen, tankt Sonne.
  • Genau hinschauen. Wer mit Katzen zusammenlebt, weiß, dass sie urplötzlich ihre Meinung ändern können. Gerade schnurren sie noch entspannt – und im nächsten Moment spürt man bereits, wie sich die Krallen in die eigene Haut boren. Nicht sonderlich angenehm. Doch mit genauem Beobachten kann man bereits früh erkennen, ob die Katze mit dem Schwanz zuckt, ihre Ohren nach hinten zieht, oder auch einfach nur anders blickt als sonst. Dieses Beobachten der Körpersprache kann uns auch bei der Interaktion mit Menschen helfen. Wer sein Gegenüber beobachtet, findet meist schnell heraus, ob es der Person gerade gut geht, oder ihr etwas auf dem Herzen liegt.

Buchtipp „Catwatching“

Hierzu passt auch das Buch „Catwatching“ von Desmond Morris. Zwar kein neues Buch, aber dennoch sehr informativ. Die Formatierung lässt bereits anmuten, dass das Buch vor 20 Jahren erschienen ist. Der Inhalt hingegen ist immer noch aktuell und hilft dabei, die Körpersprache zu verstehen. Katzen sind sehr sensible Tiere, die bereits mit dem kleinsten Geräusch oder der kleinsten Bewegung etwas ausdrücken möchten. Für ein gelungenes Zuammenleben kann es deshalb sehr hilfreich sein, die Körpersprache zu studieren und dann darauf zu reagieren.

Klein und handlich liest sich dieses Buch auch schnell durch und hat definitiv einen Platz im Bücherregal als Nachschlagewerk verdient. Außerdem ist es ein nettes Geschenk für alle Katzenliebhaber im Freundes- und Verwandtenkreis. Ich habe es direkt an der Katze meiner Eltern ausprobiert. Funktioniert! 😉

Titel: Catwatching. Die Körpersprache der Katzen

Autor: Desmond Morris

Verlag: HEYNE

Preis: 10,99€ (Taschenbuch)

ISBN: 978-3-453-17259-3

Katzen sind also lehrreiche Haustiere, die viel Spaß machen können. Hast du Haustiere? Wenn ja, welche?

Und wenn du eine eigene Katze hast: erkennst du das beschriebene Verhalten auch wieder?

Verfasst von

Komm mit in meine bunte und chaotische Welt! Ich lass dich an meinen psychologischen und philosophischen Gedanken teilhaben, gebe dir zu den unterschiedlichsten Themen Tipps und stelle dir meine neuesten Bücher vor. Viel Spaß auf #LyrebirdBlog :-)

Ein Kommentar zu „Katzen. Was wir von ihnen lernen können

  1. Ein ganz toller blog. Ja von Tieren können wir so viel lernen. Sie leben im Moment und denken wahrscheinlich nie: „Was denken wohl andere“? Katzen und Hunde zeigen unverblümt was sie mögen und was nicht. Meine Hündin holt sich, was sie braucht. Sie kommt, wenn sie Streicheleinheiten will, sie zieht sich zurück, wenn sie ihre Ruhe will. Daraus lerne ich immer wieder, meine Bedürfnisse anzumelden, zu sagen was ich möchte und was nicht. Das kann auch sehr charmant geschehen – eben wie es meine Hündin tut.

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