Muttertag – die Corona-Version. Einfach mal Danke sagen

Wer es trotz zahlreicher Werbungen zu Pralinen und anderen Geschenken noch nicht gemerkt hat, nun erneut: nächste Woche Sonntag ist Muttertag!

Jedes Jahr aufs Neue überlege ich, was für diesen Tag ein passendes Thema wäre. Geschenkideen? Da habe ich bereits letztes Jahr einen Beitrag geschrieben – übrigens auch mit Infos darüber, wie dieser Tag entstanden ist. Klickt einfach mal hier.

Was dieses Jahr anders ist…

Deshalb nun mal eine ganz andere Version. Passend zur aktuellen Zeit: die Corona-Version! Ja ich weiß. Mittlerweile kann es niemand mehr hören. Doch ich finde, dass die aktuelle Lage Anlass dazu gibt, mal innezuhalten und über Tage wie den Muttertag genauer nachzudenken. Für mich ist insbesondere durch die Isolation bewusst geworden, wie wichtig mir die Zeit mit meinen Eltern doch ist. Versteht mich nicht falsch. Ich verbringe sowieso schon gerne Zeit mit ihnen und wir haben ein sehr sehr gutes Verhältnis (da hab ich Glück, ich weiß, und ich bin sehr dankbar dafür). Auch bin ich ein sensibler und emotionaler Mensch, der seine Gefühle gerne ausdrückt. Kurz gesagt: ich bin sehr verkuschelt und drücke meine Eltern gerne einfach mal – auch wenn ich längst erwachsen bin, werde ich einfach immer ihre Kleine bleiben.

Genug von mir an dieser Stelle, kommen wir zur Sache. Was ist nun also so besonders an Corona und dem Muttertag? Die Distanzierung, die Isolation macht es schwer sich auf normale Art und Weise zu sehen, oder beispielsweise kleinere Rituale wie das Essen gehen in einem Restaurant zu zelebrieren. Es bleibt also nur, den Tag auf eine andere Art und Weise zu ehren. Hier gleich einmal eine kurze Einschränkung: für jeden, der bereits oder noch Kontakt zur Mama hat, werden diese Empfehlungen nun wohl eher irrelevant sein, da verweise ich doch gleich noch einmal auf meinen Beitrag vom letzten Jahr 😉

Besondere Ideen für den Muttertag zu Zeiten des Corona Virus

Du suchst also eine Geschenk-Idee für deine Mama, bei der du nicht spezielle Bastelläden aufsuchen musst oder anwesend sein solltest?

Hier ein paar Ideen für dich:

  • Einen Brief schreiben: Nimm dir ein Blatt Papier, gern ein schönes Briefpapier, kann aber auch einfach nur ein weißes Blatt aus dem Drucker sein. Dazu noch ein schöner Füller, oder auch einfach nur ein Kuli. Hier geht es nicht darum, dass du die qualitativ hochwertigsten Sachen fabrizierst, sondern mit deinen Worten versuchst auszudrücken, wie dankbar du bist. Bei mir: Tränen inklusive. Als Starthilfe: denke an eine Situation in der Corona-Zeit, in der dir deine Mama eventuell geholfen hat, wenn auch nur mental. Dann gehe chronologisch zurück. Vielleicht helfen dir ja auch Fotoalben (digital oder analog) dabei, die Vergangenheit aufzurollen und schöne gemeinesame Momente wiederzuentdecken. Gerne kannst du auch eins oder mehrere dieser Fotos ausdrucken und dem Brief beilegen. Wenn du dazu nicht in den Laden möchtest, kannst du die Fotos auch sehr einfach online bestellen. Dies geht beispielsweise auf folgenden Seiten:
    • Cewe.de
    • pixum.de
    • lidl-fotos.de

  • Rosen verschicken: Es klingt so einfach und ist vielleicht teils überholt. Aber es gibt einfach keine passendere Möglichkeit deiner Mama frische Blumen zu überreichen, ohne dabei direkten Kontakt haben zu müssen. Hilfreiche Anbieter sind zum Beispiel:
    • blumando.de
    • bloomandwild.de
    • floraprima.de

  • Ein witziges Video drehen: Keine Sorge, hierfür musst du kein Profi sein. Lehne dein Smartphone an etwas an, drücke auf Aufnehmen und tanze zu einem Song von ihr oder mache eine kleine Modenschau oder oder oder. Überlege dir am besten, was deine Mama gerne mag. Sie liebt kochen? Dann mach doch ein kleines Kochvideo mit Anleitung. Oder ist sie gerne im Garten? Du brauchst nicht einen eigenen Garten, sondern nur gemalte Pflanzen, die du filmst und zu einem kleinen Film zusammenbringst. Hierfür gibt es mittlerweile auch sehr hilfreiche, kostenlose Apps:
    • PowerDirector
    • Easy Video Cutter

  • Eine Schnitzeljagd machen: Jetzt wird es lustig – denn dazu musst du ebenfalls nicht vor Ort sein. Kaufe beim nächsten Supermarkteinkauf ein paar Süßigkeiten oder die Lieblingspralinen deiner Mama und verstecke sie bei dir zuhause. Dann rufe sie per Videoanruf am Sonntag an, drehe deine Kamera so, dass sie nicht auf dich, sondern auf deinen Raum zeigt. Und nun muss sie dich mit Anweisungen lenken (z.B. geradeaus, links, rechts usw.). Du bist sozusagen ein Roboter, den sie steuert. Dieses Prinzip habe ich an Ostern ausprobiert und es hat sehr viel Spaß gemacht. Die Süßigkeiten kannst du ihr dann einfach mal vor die Tür stellen, oder sie zuschicken.

  • Ein Präsentkorb: Eine kleine Idee, die nicht sonderlich viel Kreativität erfordert und dennoch immer wieder nett ankommt ist der Korb mit kleinen Leckereien. Die Lieblingspralinen, der Lieblingswein, eine Maske, usw. Einfach Sachen, die ihr gut tun. Stelle sie zusammen, richte sie schön an, z.B. in einem Korb oder einer Kiste und schmücke diese evtl. noch mit Blumen. Und das dann ab vor die Tür. Diese Idee kann ohne die frischen Blumen natürlich auch versendet werden.

Ist da etwas für dich, beziehungsweise für deine Mama dabei? Ich freue mich auf eure Ideen!

Verfasst von

Komm mit in meine bunte und chaotische Welt! Ich lass dich an meinen psychologischen und philosophischen Gedanken teilhaben, gebe dir zu den unterschiedlichsten Themen Tipps und stelle dir meine neuesten Bücher vor. Viel Spaß auf #LyrebirdBlog :-)

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