[Rezension] Mit dem Little Library Cookbook durchs Jahr

Lesen ist für mich etwas wunderbares. Ich vermute, dass ihr das durch die zahlreichen Rezensionen auf LYREBIRD bereits mitbekommen habt. Und ich bin überzeugt davon, dass Lesen dabei hilft, in andere Welten abzutauchen. Es ist Balsam für die Seele.

Natürlich hängt dies auch davon ab, welches Genre man am liebsten mag – aber wer sich beispielswiese für Thriller begeistern kann, für den sind auch diese eher gruseligen Bücher Balsam für die Seele.

Kate Young, eine Foodbloggerin aus London, ist überzeugt, dass es für jedes Buch in ihrem Regal die richtige Jahreszeit gibt. Mal abgesehen von den typischen Winterromanen (wie z.B. das Buch, das ich letzte Woche vorgestellt habe), bei denen es direkt offensichtlich ist, gibt es auch andere Bücher, die zwar auf den ersten Blick nicht sonderlich winterlich erscheinen, aber dennoch perfekt in die Jahreszeit passen. Und so ist es auch mit Frühling, Sommer und Herbst. Mit dem Little Library Cookbook werden die zwei wohl schönsten Dinge auf dieser Welt miteinander verbunden: Lesen und Kochen.

Denn neben dem Lesen, ist kochen eine große Leidenschaft von mir. Deshalb möchte ich euch nun dieses Buch wärmstens ans Herz legen.

Titel: Mit dem Little Library Cookbook durchs Jahr

Autorin: Kate Young

Verlag: Wunderraum

Preis: 22,00€
Hardcover

Bei diesem Kochbuch erwarten euch nicht nur Rezepte, die zur jeweiligen Jahreszeit passen. Kate Young lässt immer wieder ihre eigenen schönen Worte sowie Zitate aus ihren Lieblingsbüchern mit einfließen. Diese Texte fügen sich stimmig in das Gesamtkonzept und ergänzen die leckeren Rezepte, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

Ich habe mir ehrlich gesagt eine kleine Liste angelegt und notiere darauf jeden Titel, den sie im Laufe des Buches erwähnt. Denn die kurzen Zitate, die sie jeweils ausgewählt hat, machen Lust auf mehr.

Und nun zu den Rezepten: so eine Vielfalt sieht man selten in Kochbüchern, die doch meist auf eine bestimmte Kochart ausgerichtet sind. Die Gerichte passen natürlich hervorragend zu der entsprechenden Jahreszeit, immer wieder gibt es sehr ansprechende Fotos. Leider nicht zu jedem Rezept, aber ich denke, dass dies den Rahmen etwas gesprengt hätte.

Manche Rezepte sind etwas ausgefallener und aufwendiger. Aber dennoch bin ich der Meinung, dass sich ein Großteil davon gut nachkochen lässt. Zum Beispiel gibt es ein Rezept für Käse-Makkaroni, ein absolutes Soulfood. Oder wie wäre es mit Apfel-Cider-Gelee? Es wird auch international, zum Beispiel mit der Wan-Tan-Suppe. Ihr merkt schon, die Auswahl ist riesig.

Und was mich am meisten begeistert: durch die Texte und die Buchempfehlungen, sowie durch die ruhige und stimmige Aufmachung, lädt das Buch zum Verweilen und Stöbern ein. Perfekt, wenn man das Kochen und Essen zu einem gemütlichen Genuss machen möchte. Es gibt bereits einen ersten Teil des Little Library Cookbook, das ich persönlich nicht kenne. Aber dieser „zweite Teil“ (wobei die beiden nicht aufeinander aufbauen oder ähnliches) hat mich auch schon für sich sehr überzeugen können. Lasst euch selbst von den leckeren Gerichten verzaubern!

Verfasst von

Komm mit in meine bunte und chaotische Welt! Ich lass dich an meinen psychologischen Gedanken teilhaben, zeige dir mein Leben als Studentin und zeichne Handletterings was das Zeug hält. Viel Spaß auf #LyrebirdBlog :-)

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