Letztes Semester im Studium – wie man mit den Sorgen umgeht

Am 01. Oktober ist gerade erst mein letzten Semester meines Bachelorstudiums gestartet. Das siebte Semester. Dann sind etliche Monate voller Lernen, lachen, Stress, shcönen Erlebnissen… einfach vorbei. Geschafft!

Ich denke, dass es vielen Studenten so geht, dass sie sich diesen Moment mit der Zeit immer mehr herbeisehen. Und doch steht man dann da und ist geschockt, wie schnell das alles ging und was nun folgt.

Es gibt verschiedene Wege

Natürlich ist jeder anders und ich möchte und kann auch gar nicht für jeden sprechen. Doch nach dem Bachelorstudium ist es für manche noch nicht vorbei, der Master steht an. Und für andere geht es hingegen direkt in einen Job. Oder aber doch etwas ganz anderes und eine kleine Weltreise? Die Möglichkeiten sind gewaltig und ich befürchte genau das ist das „Problem“.

Ich zähle mich auf jeden Fall zu den verkopften Menschen. So intuitiv und impulsiv ich doch meist handle, ich zerdenke vieles und oft meist auch unwichtige Dinge oder bei denen ich mich schlichtweg im Kreis drehe. Und so erging es mir auch bei meinem Studium. Schon im sechsten Semester ging es los und ich hatte das Gefühl, ich muss mich jetzt sofort entscheiden. Und was wenn es nicht die richtige Entscheidung gewesen ist?

Und dann kommt natürlich noch das letzte Semester: BACHELORARBEIT!

Ein gewaltiges Stück Arbeit erwartet einen und man weiß noch gar nicht, in welche Richtung sich das entwickelt, wie man sich die Zeit dafür am besten einteilt und ob man das überhaupt alles schafft. Große Aufgaben und somit oft auch große Sorgen.

Der Umgang damit entscheidet

Erst einmal vorab: So geht es jedem Studenten, jeder Studentin. Wirklich. Ihr seid nicht damit alleine, dass ihr Angst vor der Arbeit habt, oder den Aufwand noch nicht einschätzen könnt. Ich habe mir Sorgen gemacht, gepaart mit dem Gefühl der totalen Überforderung, weil ich jetzt Entscheidungen für mein Leben treffen muss, wie es nach meinem Studium weitergeht.

Doch es wirkt oft im Kopf gewaltiger, als es tatsächlich ist und ich habe folgende Tipps für euch:

Sprecht darüber! Mit Kommilitonen, mit Freunden, mit dem Partner, mit der Familie. Kaum spricht man es aus, wirkt der Berg an Aufgaben schon nicht mehr ganz so überwältigend. Meist dreht man sich auch auf im Kreis und allein das Gespräch hilft dabei, einen Spiegel vorgehalten zu bekommen.

Beschäftigt euch mit Zeitmanagement. So bekommt ihr konkrete Vorschläge, wie ihr euch am besten organisiert und erhaltet zusätzlich ein großes Stück Sicherheit. Mit dem nötigen Wissen im Gepäck, fühlt man sich nicht mehr so unbeholfen, sondern für alles gewappnet.

Opfert euch nicht auf. Natürlich ist eine gute Bachelorarbeit wichtig. Doch es sollte euer restliches Leben nicht auf der Strecke bleiben. Wenn ihr unausgelastet seid, das Gefühl habt, keine Zeit mehr Freunde oder Hobbies zu haben, dann könnt ihr auch nicht euer volles Potenzial ausschöpfen.

Knüpft frühzeitig Kontakte. Wenn ihr bisher noch kein Praxissemester hattet, überlegt euch vielleicht durch einen Werkstudentenjob erste Kontakte zu knüpfen. Es ist unbezahlbar, Kontakte in die Wirtschaft zu haben. Vielleicht ist es der erste Job, oder aber es ergibt sich aus dem Austausch mit einem Kollegen/einer Kollegin fast schon ein Mentorenverhältnis und er/sie kann dir Tipps geben.

Seid realistisch. Ihr habt sehr wahrscheinlich zuvor noch keine Bachelorarbeit geschrieben. Und auch hier gilt der Standardspruch: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Also erwartet nicht zu viel, akzeptiert Fehler oder kleinere Rückschläge. Ihr seid auch einfach nur Menschen und die Aufgabe ist ungewohnt, etwas spannendes Neues.

Somit könnt ihr das letzte Studiensemester garantiert gut überstehen. Und gebt euch Zeit, um zu entscheiden, wie es danach weitergeht. Das kann auch erst durch ein weiteres Praktikum sein, oder nach einer Reise, oder nach einem Master. Ihr habt heutzutage so viele Möglichkeiten, so eine große Auswahlmöglichkeit. Lasst euch davon nicht einschüchtern, sondern seht es eher als eine besondere Chance an 🙂

Verfasst von

Komm mit in meine bunte und chaotische Welt! Ich lass dich an meinen psychologischen Gedanken teilhaben, zeige dir mein Leben als Studentin und zeichne Handletterings was das Zeug hält. Viel Spaß auf #LyrebirdBlog :-)

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