Yoga – Eure Fragen an mich

Im Rahmen meiner Yoga-Ausbildung durfte ich mir mehrere Fragen stellen, die mich persönlich zum Nachdenken angeregt haben. Nachdem mich auch mehrere Mails zu meiner Ausbildung erreicht haben, kann ich mir gut vorstellen, dass euch diese Fragen und meine Antworten ebenfalls interessieren. Ich hoffe, ich beantworte damit eure Anliegen direkt – ansonsten schreibt mir gerne eine kurze Mail 🙂

Außerdem kann ich euch diese Fragen für euch persönlich ebenfalls sehr empfehlen. Hinterfragt euch, eure Yoga-Praxis (oder Nicht-Praxis –> wieso?) und lernt euch besser kennen. Viel Spaß! 🙂

Was ist Yoga für dich?

a) auf der Matte

Durch das Praktizieren von Yoga fühle ich mich mit meinem Körper verbunden. Ich komme zur Ruhe und zu mir selbst, streife all die Hektik vom Alltag von mir und konzentriere mich auf das Wesentliche. Außerdem merke ich, wie mir die Asanas gut tun, wie beispielsweise dass ich keine Rückenschmerzen mehr habe, oder eine aufrechte und starke Haltung entwickelt habe.

b) im Alltag

Yoga besteht für mich nicht nur aus den Asanas, Pranayama oder der Meditation. Yoga ist für mich eine Lebenseinstellung, die dadurch geprägt ist, dass ich anderen Menschen offen und vor allem aufmerksam begegne und ihnen bewusst meine Zeit schenke und zuhöre. Ich versuche immer wieder gerne, meine innere Ruhe und meine positive Einstellung, die ich durch das Yoga erhalten habe, an andere weiter zu geben und ihnen dadurch zu helfen. Yoga im Alltag bedeutet für mich außerdem, immer wieder innezuhalten und nach meinen Bedürfnissen zu horchen.

Wann, wie und warum hast du Yoga entdeckt?

Vor gut 8 Jahren hatte ich ersten Kontakt zu Yoga durch meine Mutter. Sie nahm an vhs-Kursen teil und erzählte mir von ihren Erfahrungen. Daraufhin habe ich mir Bücher zugelegt und selbst eine eigene kleine Praxis entwickelt. Dies war zunächst sehr unregelmäßig und rein auf die körperliche Praxis bezogen. Doch nach verschiedenen Kursen von der vhs, Teilnahme an Yoga-Stunden in Studios und allgemein noch mehr Interesse am Pfad des Yoga an sich, wurde Yoga ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Gerade weil viele Umbrüche stattgefunden haben, tat mir die Ruhe und innere Stärke, die ich durch das Yoga entwickeln konnte, sehr gut.

Was erwartest Du Dir von der Ausbildung?

Durch die Ausbildung möchte ich zum einen Kontakt zu anderen Yoga-Begeisterten herstellen, die ebenfalls noch tiefer in die ganze Thematik einsteigen und mehr dazulernen möchten. Und zum anderen ist es für mich der Schlüssel dazu, dass ich meine Leidenschaft auf eine kompetente und professionelle Art an andere Interessierte weitergeben kann. Ich erwarte einen guten Austausch untereinander, viele spannende Gespräche und vor allem interessanten fachlichen Input mit der entsprechenden Unterstützung, damit ich bald eigene Yogastunden anleiten kann und mich dabei auch sicher fühle.

Was sind im Yoga Schwierigkeiten/ Herausforderungen denen du begegnest. Körperlich, mental, emotional?

Für mich persönlich ist vor allem eine große Herausforderung, meine Gedanken zur Ruhe zu bringen und mich vom Perfektionismus zu lösen. Letzteres ist immer wieder Thema und es gelingt mir von Zeit zu Zeit besser, aber ich muss mich dennoch manchmal „ermahnen“, dass ich einfach sein darf, ganz so wie ich bin, und nicht irgendwelchen Erwartungen entsprechen muss – auch beim Yoga in bestimmten Haltungen.

Was bedeutet Entspannung für dich und was machst du aktiv, um zur Ruhe zu kommen?

Entspannung ist für mich das Gefühl, einfach nur zu sein. Keinen Druck etwas bestimmtes zu tun, sondern den Moment bewusst zu genießen. Ich lese oder male dazu sehr gerne, oder nehme mir eine kleine Auszeit, um zu meditieren. Ein Entspannungsbad bei Kerzen finde ich ebenfalls sehr angenehm, auch wenn ich dies eher selten tue. Bei mir wirken auch Spaziergänge wie Balsam für die Seele.

Was ist deine Motivation die Ausbildung zu machen? Was sind Wünsche, Erwartungen, Ängste?

Mit der Ausbildung möchte ich meine Kenntnisse so vertiefen, dass ich in der Lage bin, meine Begeisterung für Yoga auch an andere weiterzugeben. Ich möchte mehr über die Thematik an sich, aber auch über mich lernen. Ich wünsche mir einen guten Austausch untereinander und dass mich jemand „an die Hand nimmt“ und mir zeigt, wie ich Yogastunden leiten kann.

 

Wie gesagt, wenn euch noch mehr zu meiner Ausbildung und meine Beweggründe interessiert, dann schreibt mir einfach in den Kommentaren oder per Mail. Ich freue mich, von euch zu hören 🙂

Verfasst von

Komm mit in meine bunte und chaotische Welt! Ich lass dich an meinen psychologischen Gedanken teilhaben, zeige dir mein Leben als Studentin und zeichne Handletterings was das Zeug hält. Viel Spaß auf #LyrebirdBlog :-)

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