Entschleunigung im Alltag – welche einfachen Schritte man dafür tun kann

Unser Alltag ist schnell. Unser Alltag ist hektisch. Doch mit nur wenigen einfachen Schritten kann man etwas dagegen tun. Ich habe selbst immer wieder einen neuen Punkt in mein Leben integriert, Stück für Stück. Damit du dich anfangs nicht direkt überforderst, würde ich dir diese Herangehensweise auch ans Herz legen. Erst wenn du eine Sache verinnerlicht hast, kannst du das nächste angehen und auch bei der Sache bleiben.

Auch wenn es anfangs Überwindung kostet – der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier – so bewirkt es unvorstellbar viel. Wieder das Gefühl mehr Zeit zu haben, zur Ruhe kommen, sich wohler fühlen. Finde heraus, wie es dir mit diesen Tipps geht 🙂

Wartezeiten ohne Handy verbringen

Ihr wartet auf den Bus? Oder ihr fahrt gerade mit der Straßenbahn? Der Freund ist noch nicht zum Treffen erschienen? Die Schlange beim Bäcker ist etwas länger?

Lass dein Handy bewusst in deiner Tasche. Vielleicht magst du einen tiefen Atemzug nehmen. Oder aber du schließt kurz deine Augen. Und wie wäre es, wenn du deine Umgebung einfach mal bewusst wahrnimmst und eventuell nach etwas Schönem Ausschau hältst? So wird Wartezeit zu einer Auszeit.

Abend ohne Internet

Wer abends noch viel Zeit am Computer oder Handy verbringt, setzt sich dem blauen Licht aus. Schlechter Schlaf ist vorprogrammiert und Unruhe ebenfalls. Um wirklich abschalten zu können, solltest du auch dein Handy abschalten. Wie wäre es, wenn du ab 20 Uhr den Flugmodus einstellst und dein Handy weglegst? Nun hast du Zeit zum Entspannen, Lesen etc.

Frischer Start in den Tag – ohne Social Media

Die meisten stehen auf und die erste Handlung ist: Handy zücken und durch Social Media scrollen. Doch dann prasselt direkt am frühen Morgen die ganze Welt von draußen auf dich ein. Viel entspannter ist es, wenn du den Tag in Ruhe und ganz mit dir selbst beginnen lässt. Sei es der erste Kaffee am Morgen, eine kleine Yoga-Einheit oder gemütliches Duschen – als das hilft dir, ruhiger in den Tag zu kommen und dich für den späteren Ansturm ausreichend wappnen zu können.

Zeitfenster für Mails checken festlegen

Die Versuchung ist groß, das E-Mail-Fenster den ganzen Arbeitstag geöffnet zu lassen. Doch dann sieht man sofort, wenn eine neue Mail eintrifft. Schon ist der Kopf ganz woanders und die Konzentration auf die eigentliche Aufgabe weg. Dann wieder zurückzufinden dauert länger, als man sich vorstellen möchte. Wenn wirklich etwas wichtiges ist, dann kann die Person auch anrufen.

Deshalb empfehle ich, sich einfach mehrere Blocker in den Kalender zu setzen, in denen man einen Blick in die Mails wirft und dann Stück für Stück wichtige Anfragen priorisiert bearbeitet.

Neue Mittagspause

Wer in der Mittagspause wieder nur am Tisch sitzt, nimmt sich gar keine Auszeit. Gehe doch einfach mal raus und etwas spazieren! Oder genieße das Wetter auf einer Parkbank und schließe deine Augen, die – wenn du am Bildschirm arbeitest – sehr wahrscheinlich überstrapaziert sind. So kannst du wunderbar Energie für die zweite Tageshälfte schöpfen.

Feierabend anders einläuten

Kommst du nach Hause und erledigst sofort deine To-Dos oder stürmst direkt in die Küche zum Kochen oder oder oder? Ruhig, ruhig. Komme doch erstmal in Ruhe an. Setze dich hin, atme tief durch. Und freue dich auf den bevorstehenden Abend. Ob du nun fünf Minuten hier sitzt, ändert garantiert nichts an deinem gesamten „Zeitplan“ für den Feierabend und du kannst viel leichter Arbeit und Freizeit voneinander trennen.

 

Wie haben dir meine Vorschläge gefallen? Hast du noch Ideen? Ich freue mich davon zu erfahren! 🙂

Verfasst von

Komm mit in meine bunte und chaotische Welt! Ich lass dich an meinen psychologischen Gedanken teilhaben, zeige dir mein Leben als Studentin und zeichne Handletterings was das Zeug hält. Viel Spaß auf #LyrebirdBlog :-)

3 Kommentare zu „Entschleunigung im Alltag – welche einfachen Schritte man dafür tun kann

  1. # App Benachrichtigungen #
    Nach der Installation von Apps gelten die Voreinstellungen. Jede App ist „natürlich ganz wichtig“ und Ihre Sound-Hinweise sowie PopUps freuen sich über die Beachtung.

    In den Systemeinstellungen des Smartphones bzw. den Einstellungen der App können Benachrichtigungen de- bzw. aktiviert werden, wie auch die Form der Benachrichtigung.
    Lästiges Piepen läßt sich so verringern 🙂

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  2. Tolle Tipps, die wir in unserer medien- und reizüberfluteten Welt dringen brauchen können. Ich hätte noch einen Tipp hinzu zu fügen: öfters mal einen Kaffee „to stay“ trinken und dabei abschalten! Gruß Tom

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  3. Super wichtige und gute Tipps von dir! Ich weis von mir selbst, dass ich nach der Arbeit immer direkt losstürmte, so wie du das beschrieben hast. Werde in nächster Zeit versuchen erst einmal anzukommen bevor ich sofort weitermache. Danke und einen schönen Tag dir 😊😊😊💭

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