Emotionen – und wie man mit ihnen umgeht

Emotionen sind unerlässlich, Emotionen sind individuell. Emotionen können schön sein. Manchmal aber auch überwältigend. Deshalb ist auch so wichtig, die eigenen Emotionen zu erkennen und richtig mit ihnen umzugehen.

Es gibt zwei Extreme, die beide nicht sonderlich gesund sind. Du könntest zum Beispiel deine Emotionen, insbesondere die starken, einfach verdrängen. Angst, Wut oder Trauer finden somit keinen Platz in deinem Leben, du kannst einfach weitermachen wie bisher. Oder aber du lässt die Emotionen zu und versinkst vollkommen darin. Du beginnst irgendwann dich mit ihnen zu identifzieren, lässt dein restliches Leben regelrecht einschlafen.

Wenn du auf eine der beiden Weisen zurzeit auf starke Emotionen reagierst, dann solltest du dein Handeln unbedingt hinterfragen. Sie sind regelrecht ein Garant dafür, dass du irgendwann an deinen starken, überwältigenden Emotionen „zerbrichst“.

Konstruktiver Umgang mit starken Emotionen will gelernt sein

Aber nicht jeder weiß auf Anhieb, was zu tun ist, wenn einen ein starkes Gefühl regelrecht überrollt. Deshalb habe ich nun ein paar Tipps für euch gesammelt, die euch dabei helfen können.

  1. Gefühle sind vergänglich.
    Meist ist der Verlauf eines Gefühls wie eine Kurve: Erst bemerkt man es stark, es nimmt einen regelrecht ein. Doch das Gefühl wird abschwächen, ganz bestimmt. Wenn man es denn zulässt.
  2. Emotionen Raum geben.
    Verdrängung hilft nicht viel, denn dein Unterbewusstsein nimmt die Emotion dennoch wahr. Deshalb probiere das nächste Mal, wenn eine kleine Emotion auftaucht, dich diesem Gefühl bewusst zuzuwenden und ihm Raum zu geben. Beobachte einfach mal, was passiert.
  3. Du bist nicht deine Gefühle, du hast Gefühle.
    Konzentriere dich als Gegensatz zu deinen Gefühlen mal auf deinen Körper. Wie geht es deinen Zehen? Oder deinen Armen? Das ändert deinen Fokus und du kommst von deinem Gedankenkarussell herunter.
  4. Ändere deine Gedanken.
    Positive Gedanken führen zu positiven Gefühlen. Negative Gedanken zu negativen Gefühlen. Deshalb ist es auch so unglaublich wichtig, dass du achtsam mit deinen Gedanken umgehst. Dir geht es gerade nicht gut? Das darf sein. Aber denkst du dann nur noch komplett schlecht über dein gesamtes Leben, dann ziehst du dich immer weiter herunter. Deshalb versuche das Positive in deinem Leben zu finden!

Ich hoffe, meine Tipps können dir helfen, wenn dich mal wieder starke Emotionen überwältigen. Hast du noch andere Vorschläge?

Verfasst von

Komm mit in meine bunte und chaotische Welt! Ich lass dich an meinen psychologischen Gedanken teilhaben, zeige dir mein Leben als Studentin und zeichne Handletterings was das Zeug hält. Viel Spaß auf #LyrebirdBlog :-)

10 Kommentare zu „Emotionen – und wie man mit ihnen umgeht

  1. Nächste Woche Freitag erscheint mein Blog über „negative“ Menschen.

    In diesem Artikel musste ich mir auch Gedanken um Gefühle machen.

    Hier ein Auszug:

    Existieren „gute“ oder „negative“ Gefühle?

    In der Physik finden wir mehrere Beispiele.
    Proton und Elektron, Anode und Kathode. Insgesamt benötigen wir hier einen Plus- und einen Minus- Pol für einen Stromkreis. Das berühmte Yin und Yan ist schwarz und weiß.
    Das eine kann nicht ohne das andere existieren, wenn wir keine guten Menschen mehr haben und nur noch schlechte Menschen die Welt beherrschen, was wäre unter den schlechten Menschen als gut zu bezeichnen?
    Im realen Leben denken wir auch über positive und negative Dinge nach. Allerdings ist hier der entscheidende Unterschied, dass es sich hier um Werturteile handelt. Wir bewerten etwas positiv und negativ. Nicht wenige Menschen bewerten „Hunger“ als negatives Gefühl, hierbei handelt es sich technisch gesehen erstmal nur um ein Gefühl, Gefühle sind technisch gesehen weder negativ noch positiv. Gefühle sind. Wir interpretieren „Hunger“ allerdings als negatives Gefühl. Hier übersehen wir, dass Menschen die gar kein Hungergefühl haben, sehr schnell verhungern. Hinzukommt das Hunger beziehungsweise das Hungergefühl unser überleben als Mensch auf diesem Planeten gesichert hat. Ist es nicht so, dass ein Essen unvergleichbar besser schmeckt, wenn wir richtig hungrig sind? Ist das Hungergefühl vielleicht doch nicht ganz so negativ, wie wir vermeintlich meinen?

    Ich freu mich auf deinen nächsten Beitrag

    Gruß aus Schwerin

    Herr Rausch

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  2. Mein Kompliment: Du hast den Inhalt sämtlicher Glücks-Ratgeber von Dale Carnegie, L.Ron Hubbard bis zu Anselm Grün erschöpfend auf einer Seite zusammengefasst! Alle Achtung!

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  3. O doch, ich bin mit meinen Gefühlen eins. GErade wenn ich sie trennen, abspalten kann (was unser Großhirn gelegentlich schafft) sind sie entweder nicht echt, das gibts, oder unter oft krampfhafter Kontrolle. Aber sie entstehen aus mir, ich habe sie nicht nur, sondern sie sind ein Teil von mir – auch ein Teil meiner körperlichen Empfindung. Wer wie ich, blaßhäutiger Typus, gerade in der Jugend (aber immer noch, macht mir aber nciht mehr ganz so viel aus) bei jeder unpassenden Gelegenheit rot anlief – zur Freude der liebenswerten übrigen Jugend – weiß, dass es zur körperlichen Reaktion gar nicht viel braucht. Und umgekehrt, wir brauchen gar nicht bei schwankendem Hormonstatus anfangen, erzeugt auch der Körper Gefühle. Ich kann also nicht gut sagen, vergiß die Emotion, konzentriere dich auf den Körper – denn die hocken schon da.
    Was ich kann, wie oben gesagt, sie einigermaßen kanalisieren, kontrollieren, was oft notwendig, selten aber richtig gesund ist (na, das andere wäre zumindest bei starken Emotionen womöglich auch nicht gesundheitsförderlich). Weshalb ich sie an anderer Stelle, oft auch nicht ganz passend, dann mal wieder frei springen lassen muß.

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    1. Vielen Dank für diese schönen Worte.
      Du sagst es, Gefühle sind ein Teil von uns. Nicht als ein lästiges Anhängsel zu verstehen, sondern eher als eine Art Lehrer. Gefühle leiten uns dahin, wie wir unser Leben am besten gestalten, damit es uns gut geht.

      Oft kann es im Alltag hilfreich sein, seine Gefühle zu steuern, das stimmt. Aber genauso wichtig ist es, sie einfach mal rauszulassen. Denn nur wenn man seine Gefühle zulässt, können sie auch abschwächen.

      LG Janne

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