Bessere Entscheidungen treffen

 

Wir entscheiden ständig. Toast oder Müsli zum Frühstück? Den Pulli oder die Jacke? Bus oder Auto?

Diese kleinen Entscheidungen im Alltagsleben fallen uns mittlerweile gar nicht mehr groß auf. Und das ist auch gut so, ansonsten wären wir wohl noch schneller überfordert, als es vielleicht ohnehin schon der Fall ist. Doch unterbewusst treffen wir eben doch diese Entscheidungen. Wählen zwischen Alternativen, müssen mit Konsequenzen rechnen. Auch wenn wir nicht aktiv darüber nachdenken, so „verbrauchen“ wir unsere Willenskraft und unsere Entscheidungsfreude Stunde für Stunde. Am Ende des Tages können uns die noch so kleinen Dinge vollkommen aus der Bahn werfen und der innere Schweinehund übernimmt gerne ab diesem Zeitpunkt vollständig die Führung.

Doch auch allgemein können wir heutzutage so viel entscheiden wie noch nie zuvor. Urlaubsreisen, die Ausbildung oder der Studiengang, der Job, der Partner… Kein Wunder, dass wir dann auch gut und gerne mal überfragt sind und fast schon Angst vor einer Entscheidung haben beziehungsweise es uns immer schwerer fällt, sie zu treffen. Gerade weil es bei Bauchgefühl und Verstand ständig zu einem Schlagabtausch nach dem anderen kommt.

Dennoch gibt es ein paar Gedanken, die helfen können, wieder etwas Klarheit in dieses Gedankenchaos zu bringen. Ich habe sie euch als kleinen Guide zusammengestellt (natürlich einfach so, ganz ohne Kosten etc. 🙂 ):

PDF-Datei für bessere Entscheidungen: ENTSCHEIDUNG

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Vorarbeit

Zunächst machen wir uns Gedanken darüber, um welche Entscheidung es überhaupt geht. Manchmal spielen so viele Faktoren eine Rolle, dass man den Überblick verliert. Also konkretisieren wir die Alternativen und die Entscheidung, die getroffen werden soll.

Dazu kann zum Beispiel gehören, bis wann die Entscheidung gefallen sein muss, wer dabei involviert ist, welche äußeren Faktoren eine Rolle spielen etc.

Und dann geht es auch schon an einen großen Punkt: Welche Ängst sind mit der Entscheidung verbunden? Meine Mama sagt da immer einen wunderbaren Spruch, mit dem man ganz leicht vom Grübeln ins Tun kommen kann: „Was kann schlimmstenfalls passieren?“

Ganz genau, meist eigentlich nichts. Beziehungsweise nur Dinge, die im Großen und Ganzen doch gar nicht so schlimm sind. Es lohnt sich also oft, etwas zu riskieren.

Natürlich sollte man sich auch gewissenhaft fragen, ob einem die Entscheidung gut tut. Besser gesagt das, für was man sich entscheidet. Entspricht es den eigenen Werten und Wünschen? Wie beeinflusst diese Entscheidung die eigene Freizeit und auch soziale Kontakte? Vielleicht geht durch die Entscheidung eine ganz wichtige Freundschaft kaputt – oder aber man klammert sich an eine Freundschaft, die bei genauerem Hinsehen doch nicht so wichtig ist.

Und dann geht es natürlich um allgemeine Vor- und Nachteile. Vielleicht sind die auch schon bei den oberen Punkten mit aufgeführt. Manchmal lohnt es sich aber, sie erneut aufzuschreiben.

Wie wäre es mit einem Gedankenspiel? Das hilft mir da ganz oft weiter: Was ist in 10 Monaten, was in 10 Jahren? Werde ich die Entscheidung bereuen oder werde ich es eher bereuen, etwas bestimmtes nicht ausprobiert zu haben? Durch diese Fragen kann man sehr viel über sich selbst und seine Werte und Wunschvorstellungen lernen.

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In meiner PDF-Datei habe ich für euch auch eine kleine Checkliste zusammengestellt, die mir persönlich hilft. Dazu gehört zum Beispiel, ob ich die berühmte Nacht darüber geschlafen habe oder was mein Bauchgefühl sagt. Erweitert sie gerne um eure eigenen Punkte.

Die Checkliste soll euch helfen, wenn ihr eine Entscheidung so gut wie getroffen habt, nochmals zu überprüfen, ob ihr auf dem richtigen Weg seid.

Deshalb nun erneut: hier könnt ihr meine Übersicht für euch herunterladen (kostenlos versteht sich :-D):

PDF-Datei für bessere Entscheidungen: ENTSCHEIDUNG

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich euch damit weiterhelfen konnte! 🙂

Verfasst von

Komm mit in meine bunte und chaotische Welt! Ich lass dich an meinen psychologischen Gedanken teilhaben, zeige dir mein Leben als Studentin und zeichne Handletterings was das Zeug hält. Viel Spaß auf #LyrebirdBlog :-)

2 Kommentare zu „Bessere Entscheidungen treffen

  1. Ein zeitlich absolut passender Beitrag am heutigen Tag der EU- Wahl. Wie entscheide ich mich, wo mache ich mein Kreuz?

    Auf das ganze Leben bezogen, kann ich sagen, dass man seine Entscheidungen eigentlich nur selten bereut, selbst wenn man vielleicht über einen bestimmten Zeitraum einen falschen Weg eingeschlagen hat, arrangiert man sich im Laufe der Zeit mit der zweit- oder drittbesten Alternative.

    Wir leben ja in der Gegenwart, die Augen und den Verstand auf die Zukunft gerichtet, da spielt eine Vergangenheit mit eventuell besseren Lebensentwürfen keine Rolle mehr, denn an der Zeit können wir ja nicht drehen!

    Schönen Wahlsonntag noch!

    Gefällt 1 Person

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