[Rezension] Mein Bullet Planer

Man kann sich ein Bullet Journal als einen Allrounder vorstellen. Dort schreibt man nicht nur wichtige Dinge wie Arzttermine, Prüfungen, Treffen mit Freunden o.ä. hinein, sondern dokumentiert auch sein Leben. Das tolle daran ist, dass es individuell ist. Der eine möchte seinen Fitnessprozess dokumentieren, der andere Reisen. Der eine findet eine Übersicht über gelesene Bücher spannend, der nächste „trackt“ (ein oft verwendeter Begriff, kommt vom „Tracking“, also dem Aufzeichnen von Dingen verschiedenster) seine Gewohnheiten in einem sogenannten „Habit-Tracker“. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt und herrlich kreativ.

Das ist auch der riesige Unterschied zu einem „normalen“ Terminkalender. Es geht nicht darum, nur einen Termin nach dem anderen einzutragen und das Büchlein fast schon als notwendiges Übel zu betrachten, das man nur ungern in die Hände nimmt. Bei einem Bullet Journal ist das Ziel etwas zu schaffen, das man jeden Tag mehrmals aufschlägt und sich daran erfreut. Der eine mag es bunt, der andere eher minimalistisch. Auch hier findet jeder etwas.
Aufwendiges Gestalten und komplizierte Konzepte? Fehlanzeige.

Manche gestalten ihr Bullet Journal von Grund auf selbst. Auch ich habe es dieses Jahr probiert. Und hilfe, mein Tippex-Konsum ist drastisch angestiegen 😀

Das Ganze ist nämlich gar nicht so einfach, wenn man es zuvor noch nie gemacht hat. Auch wenn es etliche Anleitungen im Internet gibt, so kann es doch relativ abschreckend wirken, ein ganzes Jahr eigenhändig in ein Buch zu zeichnen und zu schreiben.

Deshalb bin ich ganz begeistert von dem neuen Buch aus dem Südwest Verlag: „Mein Bullet-Planer“. [Paperback: 15€]

Hier sind etliche Vorschläge gemacht und diese auch schon so schön aufbereitet, dass es einfach Spaß macht hineinzuschauen. Die beliebten Tracker, die man auch in Social Media überall sehen kann, wurden ebenfalls integriert. Das Design ist farbig, aber dennoch schlicht, sodass es einerseits für Minimalisten hervorragend ausreicht und für Farbenliebhaber perfekt erweitert werden kann. Ich bin selbst überrascht gewesen, wie flexibel die verwendeten Farben und das Design doch sind. Anfangs dachte ich, dass ich es nicht mag, wenn mir alles vorgegeben wird. Dieser Planer hingegen hat genau meinen Geschmack getroffen und ist zugleich sehr wandelbar.

Toll ist auch, dass es eine Einstiegshilfe gibt: am Anfang werden einzelne Seiten und ihre Verwendung erklärt und dann kann es eigentlich auch schon losgehen. Termine eintragen, Gewohnheiten „überwachen“, Reiseziele sammeln… Am Ende des Jahres ist dieses Buch Terminkalender und Tagebuch in einem und eine wunderschöne Erinnerung an die vergangene Zeit.

Es lohnt sich auf jeden Fall ein Bullet Journal zu beginnen – und dieser Planer ist ein super Einstieg dafür.

Verfasst von

Komm mit in meine bunte und chaotische Welt! Ich lass dich an meinen psychologischen Gedanken teilhaben, zeige dir mein Leben als Studentin und zeichne Handletterings was das Zeug hält. Viel Spaß auf #LyrebirdBlog :-)

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