[Rezension] Mein Bullet-Planer. Das kreative Journal zum Ausfüllen und Gestalten

Terminkalender kennt jeder. Früher war es noch das einfache Hausaufgabenheft, irgendwann das „Häfft“ und dann ein original Terminkalender, in dem jegliche Termine eingetragen werden.

Während man als Kind noch keine Ahnung von Terminen hatte bzw. gar nichts davon wissen wollte, sondern am liebsten nur in den Tag hinein gelebt hat, ist eine Übersicht über Termine in der Erwachsenenwelt mittlerweile unabdingbar.

Viele nutzen hierzu in das Handy integrierte Kalender, andere bleiben analog und nutzen ein kleines Büchlein, um den Überblick zu behalten. Das gibt es schon lange und ist nichts besonderes. Was soll dann also nun mit diesem neuen Trend „Bullet Journal“ sein, was ist anders?

Das Bullet Journal – der Terminplaner der Zukunft

Man kann sich ein Bullet Journal als einen Allrounder vorstellen. Dort schreibt man nicht nur wichtige Dinge wie Arzttermine, Prüfungen, Treffen mit Freunden o.ä. hinein, sondern dokumentiert auch sein Leben. Das tolle daran ist, dass es individuell ist. Der eine möchte seinen Fitnessprozess dokumentieren, der andere Reisen. Der eine findet eine Übersicht über gelesene Bücher spannend, der nächste „trackt“ (ein oft verwendeter Begriff, kommt vom „Tracking“, also dem Aufzeichnen von Dingen verschiedenster) seine Gewohnheiten in einem sogenannten „Habit-Tracker“. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt und herrlich kreativ.

Das ist auch der riesige Unterschied zu einem „normalen“ Terminkalender. Es geht nicht darum, nur einen Termin nach dem anderen einzutragen und das Büchlein fast schon als notwendiges Übel zu betrachten, das man nur ungern in die Hände nimmt. Bei einem Bullet Journal ist das Ziel etwas zu schaffen, das man jeden Tag mehrmals aufschlägt und sich daran erfreut. Der eine mag es bunt, der andere eher minimalistisch. Auch hier findet jeder etwas.

Aufwendiges Gestalten und komplizierte Konzepte? Fehlanzeige.

Manche gestalten ihr Bullet Journal von Grund auf selbst. Auch ich habe es dieses Jahr probiert. Und hilfe, mein Tippex-Konsum ist drastisch angestiegen 😀

Das Ganze ist nämlich gar nicht so einfach, wenn man es zuvor noch nie gemacht hat. Auch wenn es etliche Anleitungen im Internet gibt, so kann es doch relativ abschreckend wirken, ein ganzes Jahr eigenhändig in ein Buch zu zeichnen und zu schreiben.

Deshalb bin ich ganz begeistert von dem neuen Buch aus dem Südwest Verlag: „Mein Bullet-Planer“.

Autorin: Jasmin Arensmeier
Preis: 15,00€ Paperback
Verlag: Südwest Verlag

Weitere Informationen: 192 Seiten, 15,5 x 21,0 cm

Link zum Buch: Verlag 

Hier sind etliche Vorschläge gemacht und diese auch schon so schön aufbereitet, dass es einfach Spaß macht hineinzuschauen. Die beliebten Tracker, die man auch in Social Media überall sehen kann, wurden ebenfalls integriert. Das Design ist farbig, aber dennoch schlicht, sodass es einerseits für Minimalisten hervorragend ausreicht und für Farbenliebhaber perfekt erweitert werden kann. Ich bin selbst überrascht gewesen, wie flexibel die verwendeten Farben und das Design doch sind. Anfangs dachte ich, dass ich es nicht mag, wenn mir alles vorgegeben wird. Dieser Planer hingegen hat genau meinen Geschmack getroffen und ist zugleich sehr wandelbar.

 

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Toll ist auch, dass es eine Einstiegshilfe gibt: am Anfang werden einzelne Seiten und ihre Verwendung erklärt und dann kann es eigentlich auch schon losgehen. Termine eintragen, Gewohnheiten „überwachen“, Reiseziele sammeln… Am Ende des Jahres ist dieses Buch Terminkalender und Tagebuch in einem und eine wunderschöne Erinnerung an die vergangene Zeit.

Es lohnt sich auf jeden Fall ein Bullet Journal zu beginnen – und dieser Planer ist ein super Einstieg dafür.

 

Habt ihr euch schon mit dem Thema Bullet Journal befasst? Wo sammelt ihr eure Termine?

Verfasst von

Komm mit in meine bunte und chaotische Welt! Ich lass dich an meinen psychologischen Gedanken teilhaben, zeige dir mein Leben als Studentin und zeichne Handletterings was das Zeug hält. Viel Spaß auf #LyrebirdBlog :-)

14 Kommentare zu „[Rezension] Mein Bullet-Planer. Das kreative Journal zum Ausfüllen und Gestalten

  1. Ich bin ziemlich digital unterwegs, habe schon einige Male versucht analog zu Planen. Doch das iPhone ist immer mit dabei und es ist einfacher. Was ich kürzlich begonnen habe ist morgens meinen Tag auf Papier zu planen. Ein Tipp von Mel Robbins. Das ist ein super Tagesbeginn und bringt mir sehr viel.

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  2. Liebe Janne,

    ich beobachte mit neugierigem Interesse den Trend Bullet Journal. Selbst nutze ich seit Jugendtagen jedes Jahr einen Papierkalender im Buchformat (DIN A6 oder kleiner, das wechselt immer mal wieder). Meistens ist darin auf einer Doppelseite Platz für eine Woche. Notiert werden darin Geburtstage, Termine und manchmal auch kleine Listen/Anekdoten und eben dies und das. Seit 3 Jahren habe ich einen Kalender, der auf der linken A6-Seite die sieben Wochentage abbildet und die rechte Seite ist leer für Notizen aller Art. Außen sind die Peanuts (Snoopy und Co. – kennst du sie?) abgebildet und die Kalender sind jedes Jahr in einer anderen Farbe. Dieses Jahr in einem kräftigen Gelb, was mir sehr gut gefällt. Es ist mir täglich eine Freude, den Kalender in die Hand zu nehmen und ich liebe diese Art, Termine und sonstige Sachen in diesem kleinen, feinen Büchlein zu notieren (zu sehen immer in meinem Monatscollagen im Blog).

    Digital speichere ich überhaupt keine Termine, weder im Büro noch privat.

    Ein Bullet Journal könnte ich mir gut vorstellen zu erstellen und zu führen, aber aktuell habe ich meine Freizeit mit anderen Hobbys bis zum Rand gefüllt, sodass ich mir für ein BuJo aktuell keine Zeit nehmen kann und möchte. Wer weiß aber, was noch kommt und bis dahin beobachte und bewundere ich weiter… ♥

    Viele Grüße
    Anni

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      1. Das glaube ich gerne, liebe Janne. Ich habe unlängst einen Handlettering-Grundkurs besucht, ich wäre also gerüstet… Mal gucken, wo ich in den 24 Stunden in 7 Tagen noch eine Scheibe rausschneide, dann starte ich durch! 😉

        Viele Grüße
        Anni

        Gefällt 1 Person

      2. P.S. Aaaaaber…. ich liebe meinen kleinen, feinen Moleskine-Kalender und solange es diesen mit den Peanuts gibt… Wobei ich mir eine Art BuJo für z. B. meine Nähprojekte als eine Art Tagebuch vorstellen könnte. Nähpläne, to do’s, fertige Projekte… Mal schauen…

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  3. Hach, Bullet Journals… hab ich voriges Jahr rein zufällig entdeckt und mir gedacht, das probier ich mal aus. Mittlerweile hab ich für 2019 schon bis Mitte März vorgezeichnet, weil mir grade die kreative Seite sehr viel Spaß macht 🙂 Geplant wird aber immer nur von Woche zu Woche, die Tracker für Sport oder auch Bücher sind aufs ganze Jahr angelegt, Habit Tracker dafür monatlich. Neu dazugekommen ist bei mir ein Serien-Tracker – ich hab kürzlich angefangen, Game of Thrones noch mal ganz von vorne zu schauen, und damit ich nicht durcheinanderkomme bzw.auf einen Blick sehe, welche Folgen ich bereits geschaut habe, hab ich einen Tracker dafür (und für andere Serien) angelegt. Ideen sammle ich auf Pinterest, auf Facebook gibt’s mehrere Gruppen für Bullet Journaling 🙂

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    1. Das hört sich super an! Ich finde auch den kreativen Teil so schön, das ist wie einfach zu zeichnen, nur dass man auch noch wirklich etwas davon hat 🙂
      Viel Spaß mit deinem Bullet Journal – deine Tracker machen auf jeden Fall Sinn und ich kann mir gut vorstellen, dass du dich später mal darüber freuen wirst zu sehen, welche Bücher du gelesen hast oder welche Serien du so im Laufe des Jahres angeschaut hast! 🙂

      Liebe Grüße
      Janne

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  4. Ich liebe alle Dinge rund ums Planen und ich glaube, dass es da keine Überraschung ist dass ich mal ein Bullet Journal hatte 😉 es hat zwar riesigen Spaß gemacht aber während der abiturphase habe ich leider nicht die Zeit gehabt es vernünftig zu führen.
    Momentan nutze ich meinen Filofax und mein Handy aber wer weiß evtl. fange ich doch wieder mit meinem Bullet Journal an 🤷🏼‍♀️

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