Yogalehrerin: Erstes Wochenende in der Ausbildung

Letzte Woche habe ich euch davon erzählt, dass ich eine Yogalehrer-Ausbildung absolviere und euch allgemeine Infos gegeben.

Heute möchte ich auf mein erstes Wochenende (13.-14.10.) eingehen – und gleich vorab: ich sprudle nur so vor Begeisterung, also macht euch auf Überschwang und Geschwärme gefasst 😀

Samstag, 13.10.2018 – das erste Kennenlernen

Ich war zugegebenermaßen ziemlich aufgeregt… Wer wird denn da so alles sein? Passt das mit der Gruppe überhaupt? Wird es mir gefallen?

Aber jegliche Sorgen im Vorfeld waren sofort verschwunden, kaum habe ich meine Yogaschule betreten und wurde wieder von dieser ruhigen, herzlichen Atmosphäre empfangen. Jeder hat mich mit einem Lächeln begrüßt, jedem stand die Unsicherheit und die tausenden von Fragen ins Gesicht geschrieben. Ich war also definitiv nicht alleine.

Natürlich stand dann das typische an: das erste Kennenlernen. Eine kurze Vorstellungsrunde später war mir klar, dass diese Gruppe wunderbar harmonisch ist und sehr gut zusammen passt. Ich habe mich gleich wohl gefühlt und weiß schon jetzt, dass ich von ganz besonderen Menschen umgeben bin. Dadurch, dass wir alle das gleiche Ziel verfolgen und die gleichen Interessen haben, war von Anfang an eine große, gemeinschaftliche Energie da und es hat einfach Spaß gemacht, sich auszutauschen und kennenzulernen.

Im Laufe des Tages kam es mir schon gar nicht mehr so vor, als hätten wir uns alle gerade erst kennengelernt. Insbesondere als wir von der Theorie-Einheit über das Thema „Was ist Yoga?“ zur kleineren Praxis übergegangen sind, detailliert den Vierfüßler-Stand mit seiner korrekten Ausrichtung geübt und uns dabei gegenseitig angeleitet haben, war noch der kleinste Rest von Eis gebrochen. Wir wollten uns am Ende des Tages gar nicht so recht verabschieden und sind dann irgendwann doch gegangen, mit einem großen Strahlen im Gesicht.

Sonntag, 14.10.2018 – der Sonnengruß

Erstaunlicherweise war keiner erschöpft nach dem gestrigen Tag, sondern umso mehr voller Energie. Sich mit einem Thema zu beschäftigen, dass einen reizt und mit dem man Leidenschaft verbindet, setzt so viel Energie und Motivation frei – ich bin selbst ganz überrascht. Das kenne ich sonst nur, wenn es um meinen Blog geht 😉

Der zweite Tag hat sich fast komplett um den Sonnengruß gedreht. Nach einer kleinen Feedback-Runde, wie uns der Samstag gefallen hat und vor allem, wie es uns aktuell geht, sind wir gleich in die Praxis gestartet. Erst jede Asana (Körperhaltung/Position) ausführlich und am Ende im „Flow“. Es tat so gut und war eine ganz neue Erfahrung, den Sonnengruß, den ich sonst ohnehin immer für mich als Einleitung für meine Yoga-Praxis praktiziere, mal ganz ausführlich durchzugehen.

Wir konnten im Anschluss in Dreier-Teams verschiedene Teile des Sonnengrußes noch einmal ganz detailliert besprechen und mögliche Schwierigkeiten bzw. wichtige Dinge, auf die man achten sollte, „erforschen“ und haben dies anschließend in der Gruppe geteilt.

Dabei habe ich ein so wundervolles Kompliment bekommen, dass ich mich so schön ausdrücken und genau formulieren könnte, wie man den Körper richtig ausrichtet – schon wie eine richtige Yogalehrerin. Dass ich danach so dumm gegrinst habe wie schon lange nicht mehr, ist euch bestimmt klar 😉

Auch nach diesem Tag, der dann mit einem kurzen Schlenker zur Ernährung im Yoga geendet hat, wollte ich gar nicht so recht zurück in meinen Alltag. Allein die Vorstellung, mich in den darauffolgenden Tagen nicht mehr so ausführlich mit Yoga beschäftigen zu können, hat mich fast schon traurig gemacht. Umso mehr freue ich mich auf das nächste Wochenende im November. Bis dahin übe ich fleißig den Sonnengruß 🙂

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Komm mit in meine bunte und chaotische Welt! Ich lass dich an meinen psychologischen Gedanken teilhaben, zeige dir mein Leben als Studentin und zeichne Handletterings was das Zeug hält. Viel Spaß auf #LyrebirdBlog :-)

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