Studentenleben: Praxissemester / Praktikum

Studentenleben_ Praxissemester-1

Nur noch eine Nacht schlafen… Morgen ist es soweit! Morgen startet mein Praxissemester!

Ich studiere ja an der Hochschule BWL und bei unserem Studium ist ein Praktikum verpflichtend. Wo, können wir uns aussuchen – Hauptsache es passt auch einigermaßen zur BWL. Für mich geht es zu GOGOL Publishing ins Marketing, PR, Eventmanagement... Und ich bin schon sehr gespannt, was mich dort erwartet!

Es ist nicht mein ersten Praktikum – ich habe schon drei ca. halbjährige gemacht. Aber trotzdem ist es immer wieder aufregend, ins Ungewisse zu starten und das lockere Studentenleben hinter sich zu lassen und in eine Arbeitsroutine zu finden.

Ich möchte euch mit auf meine „Reise“ nehmen und euch damit eventuelle Sorgen nehmen oder einfach Tipps geben. Wenn ihr noch konkrete Fragen habt, dann gerne her damit!

Sorgen bevor das Praktikum losgeht

Aber erst einmal gibts eine geballte Ladung meiner Gedanken… denn die sind ziemlich aktiv gerade 😉

Erst einmal: Ich kenne mich in dem Bereich aus, habe jahrelang für die Zeitung geschrieben, habe einen Blog etc. Das heißt: das Thema Marketing, PR usw. ist genau meins. ABER! 😀 Ich sitze für meine Artikel und Beiträge meist gemütlich eingekuschelt mit einer Tasse Tee auf meinem Bett oder suche noch viel eher nette Cafés, in denen ich mich von den Menschen dort inspirieren und treiben lasse. So arbeite ich am liebsten – und vor allem auch am produktivsten. Und genau sehe ich die erste Schwierigkeit: wie soll ich kreativ werden, wenn ich den ganzen Tag den gleichen Bildschirm anstarre??

Allgemein bin ich kein Büromensch. Nicht nur, dass ich schon immer gerne draußen unterwegs war, und immer noch fast täglich Spaziergänge mache. Sondern es ist auch einfach nicht meins, nach einer konkreten Struktur und vorgegebener Zeit zu arbeiten. Schon immer saß ich mal früh morgens dran, am Wochenende, oder spätabends vor dem Schlafen gehen und habe Artikel fertiggestellt, an meinem Blog herumgebastelt etc. So ein normaler „nine-to-five“-Job ist einfach wirklich nichts für mich. Natürlich spielt da auch noch mit rein, dass ich am liebsten mein eigener Chef bin und meine Zeit selbst einteile.

Deshalb war für mich schon immer klar: Ich möchte mich später selbstständig machen und meine Interessen und Hobbies miteinander vereinen. Doch jetzt kommt der Haken… Ich MUSS dieses Praktikum ja machen 😉 Und versteht mich nicht falsch, ich freue mich sehr auf diese neue Erfahrung und bin auch total auf das Team gespannt. Ich finde es auch wichtig, dass ich trotzdem meines Entschlusses ein weiteres Praktikum mache – wer weiß, was ich dort wieder alles über mich lernen kann.

Aber etwas Bange habe ich schon, dass meine Gedanken abschweifen und meine Motivation etwas sinkt, sobald ich ein paar Wochen immer wieder am gleichen Arbeitsplatz zur gleichen Zeit sitze 😉 Also: Es bleibt spannend!

Vorbereitung für den ersten Tag

Jetzt fragt ihr euch bestimmt, wie ich mich auf das Praxissemester vorbereitet habe… Und da muss ich ganz ehrlich sagen: viel Arbeit war zwar die Bewerbung etc., aber wenn der Platz erst einmal gesichert ist, dann ist das alles super entspannt. Ich habe mich nochmals gründlicher über das Unternehmen informiert, nochmals meine Stellenbeschreibung durchgelesen und konkrete Wünsche in meinen Gedanken formuliert, damit ich auch das Lernen kann, was ich möchte, bzw. genau den Teil zum Unternehmen beitragen kann, den ich gerne beitragen möchte. So gehe ich fokussierter an die Aufgaben heran und verliere nicht den großen Überblick, während ich mich in die alltäglichen Aufgaben hineinstürze.

Kleidung liegt natürlich auch schon bereit – wobei das bei mir zum Glück sehr entspannt ist. Nicht ohne Grund, fühle ich mich in der kreativen Branche am wohlsten 😉 Jeden Tag ein schickes Business-Outfit wäre nicht meins. Aber wers mag: hey, ich finde es schaut echt klasse aus! Da dann unbedingt richtig bügeln, das ist das A und O.

Handy auf lautlos, genug zu trinken und Snacks dabei, Block und Stift. Und schon kann es losgehen. Jetzt heißt es für mich nur heute Abend früh ins Bett zu gehen, um morgen für den ersten Tag topfit zu sein 🙂

Kleiner Ausblick

Damit ihr auch erfahrt, wie das Praktikum läuft, möchte ich euch natürlich mit ein paar Infos auf dem Laufenden halten. Nach den ersten Wochen habe ich mir bestimmt schon eine erste Meinung gebildet und dann gibts einen weiteren Beitrag zum Thema Praktikum / Praxissemester 🙂

2 Gedanken zu “Studentenleben: Praxissemester / Praktikum

  1. Ursula Wentz schreibt:

    Oh da bin ich auf weitere Berichte gespannt! Ich starte am 01.10. mit einem neuen Job, seit 25 Jahren wieder der erste Vollzeitjob (Teilzeit wegen der Kinder), und das wird auch erst mal eine Umstellung sein…so lange weg von zuhause, das will gut geplant sein was Essen, Trinken und auch Kleidung angeht (morgens ist es kalt, nachmittags vielleicht ziemlich warm…oder andersrum…). Aber ich denke nach kurzer Zeit hat man da dann auch gewisse Routinen entwickelt, und auch wenn Du schreibst Du magst kein enges Jobkorsett gibt einem das doch auch eine gewisse Sicherheit, oder? Und vielleicht auch einen „richtigen“ Feierabend, den man als Freischaffende ja nie so wirklich hat?

    Gefällt 1 Person

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