Alles ist für irgendwas gut!

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Egal was in deinem Leben passiert – sei es etwas Positives, das dich zum Strahlen bringt, oder auch etwas Negatives und du meinst die Welt geht unter – alles ist für irgendetwas gut.

Dies ist über die Jahre mein absolutes Lieblings-Motto, ja fast schon Lebens-Motto geworden. Es hilft mir dabei auch die schlechten Zeiten zu akzeptieren und mir vor Augen zu führen, dass sie aus einem anderen Blickwinkel und vielleicht einfach nur nach etwas verstrichener Zeit, gleich ganz anders aussehen können.

Was ich damit meine? Ich gebe euch mal ein Beispiel:

  • Schulwechsel
    • Das liebe Gymnasium in Bayern… Jaja, da kennt bestimmt jeder eine kleine Geschichte 😉 Ich muss gleich zu Beginn sagen: Nein, ich war nicht mal schlecht in der Schule, ganz im Gegenteil. Aber der Druck war enorm. Die zehnte Klasse neigte sich dem Ende zu, das Abitur rückte immer näher. Die Lehrer hatten längst schon ihre Motivation begraben und saßen tag ein tag aus mit immer finsteren Gesichtern im Klassenzimmer. Ich, als ein zartes Persönchen mit jungen 14/15 Jahren, konnte mit diesem Druck nicht umgehen. Ich wollte den Erwartungen gerecht werden, habe viel gelernt, mir selbst noch mehr Druck gemacht. Meine Eltern sollten stolz sein, die Lehrer sollten stolz sein und ich wollte unbedingt ein gutes Zeugnis. Doch es war zu viel. Zu viel Perfektionismus und Druck.
      Es kam mir damals wie Versagen vor, als ich nach einer Woche in der elften Klasse kurzen Prozess gemacht habe und mich doch noch für die Fachoberschule angemeldet habe. [für alle Nicht-Bayer: hier haben vorrangig Realschüler die Möglichkeit ihr Fachabitur und nach der 13. Klasse ihr allgemeines Abitur nachzuholen – ganz ohne Gymasium]
      Ich hatte Angst. Riesen Angst um genau zu sein. Immerhin kannte ich niemanden und ich hatte davor mit Wirtschaft so gar nichts am Hut – jetzt war es allerdings mein Schwerpunkt, und der Großteil meines Stundenplans bestand aus Wirtschaftsfächern, genauso wie ich zwei halbjährige Praktika machen musste.

      Doch was damals noch so daramatisch und schlimm für mich gewesen war: es sollte sich zeigen, dass es die beste Entscheidung meines Lebens gewesen ist! Ich habe die neue Schule geliebt. Endlich hat Lernen mir wieder Spaß gemacht und ich habe eine gute Note nach der anderen abgesahnt. Die Praktika haben mich teilweise wirklich ans Ende meiner Nerven gebracht, weil ich einfach nicht einen ganzen Tag still im Büro vor dem Computer sitzen konnte (kann ich eigentlich immer noch nicht :-D), aber ich habe dabei so viel gelernt.

      Siehe da: erst sah alles schwarz aus, ich hatte angeblich versagt und ich war zutiefst unglücklich. Doch der Neuanfang war genau das richtige.

Natürlich gibt es noch viel schlimmere oder ganz andere negative Situationen, mit denen man konfrontiert werden kann. Aber glaubt mir, dieses Beispiel war jetzt ja ein harmloses – ich krame nicht gleich in meiner großen „Sorgenkiste“ herum und tische euch meine tiefsten Geheimnisse auf 😉 Also weiß ich, dass der Spruch auch gut helfen kann, wenn mal wirklich das ganze Leben auf dem Kopf steht und man absolut nicht mehr weiter weiß.

Vielleicht liegt es daran, dass man positiv denkt und dadurch auch gleich anders handelt. Oder dass man durch das Vertrauen darauf, dass schon alles werden wird, entspannter oder lockerer manche Dinge angeht.

Jedenfalls möchte ich euch diese Denkweise nur ans Herz legen und bin schon ganz gespannt, ob ihr vielleicht bereits ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht habe? 🙂

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Verfasst von

Komm mit in meine bunte und chaotische Welt! Ich lass dich an meinen psychologischen Gedanken teilhaben, zeige dir mein Leben als Studentin und zeichne Handletterings was das Zeug hält. Viel Spaß auf #LyrebirdBlog :-)

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